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Iwan der Dumme

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Andrej Sinjawskijs neuestes Werk ist ein faszinierendes Unternehmen, das erstmals eine Geschichte des russischen Volksglaubens präsentiert. Dabei werden heidnische, magische und christliche Aspekte lebendig und anschaulich für den westlichen Leser dargestellt. Sinjawskij greift auf eine Vielzahl literarischer und historischer Quellen zurück und verbindet diese mit seinen eigenen Erfahrungen in der Sowjetunion. In seiner Nachbemerkung berichtet er von Mithäftlingen im Lager, die kuriosen Sekten und Glaubensgemeinschaften angehörten und oft wegen ihres Glaubens zu langen Haftstrafen verurteilt wurden. Diese Begegnungen weckten sein Interesse an dem russischen Volksglauben, was ihn dazu veranlasste, zu forschen und zu sammeln. Nach über zwanzig Jahren legt er nun die Ergebnisse seiner Arbeit vor. Sinjawskij untersucht Sekten und Heilige, heidnische und magische Rituale sowie Fabeln und Volksmärchen mit ihren allegorischen Figuren wie dem Dieb, dem Possenreißer und Iwan, dem Dummen. Er grenzt den Volksglauben sorgfältig von der orthodoxen Kirche mit ihren Dogmen ab. Entstanden ist eine spannende historische Analyse und ein facettenreiches Tableau des russischen Volksglaubens im zaristischen Russland, das als Standardwerk zu diesem Thema gelten wird.

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Iwan der Dumme, Andrej Sinjavskij

Język
Rok wydania
1990
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Iwan der Dumme
Język
niemiecki
Wydawca
S. Fischer
Rok wydania
1990
Oprawa
twarda
Liczba stron
430
ISBN10
3100744128
ISBN13
9783100744128
Seria
Ocena
4,15 z 5
Opis
Andrej Sinjawskijs neuestes Werk ist ein faszinierendes Unternehmen, das erstmals eine Geschichte des russischen Volksglaubens präsentiert. Dabei werden heidnische, magische und christliche Aspekte lebendig und anschaulich für den westlichen Leser dargestellt. Sinjawskij greift auf eine Vielzahl literarischer und historischer Quellen zurück und verbindet diese mit seinen eigenen Erfahrungen in der Sowjetunion. In seiner Nachbemerkung berichtet er von Mithäftlingen im Lager, die kuriosen Sekten und Glaubensgemeinschaften angehörten und oft wegen ihres Glaubens zu langen Haftstrafen verurteilt wurden. Diese Begegnungen weckten sein Interesse an dem russischen Volksglauben, was ihn dazu veranlasste, zu forschen und zu sammeln. Nach über zwanzig Jahren legt er nun die Ergebnisse seiner Arbeit vor. Sinjawskij untersucht Sekten und Heilige, heidnische und magische Rituale sowie Fabeln und Volksmärchen mit ihren allegorischen Figuren wie dem Dieb, dem Possenreißer und Iwan, dem Dummen. Er grenzt den Volksglauben sorgfältig von der orthodoxen Kirche mit ihren Dogmen ab. Entstanden ist eine spannende historische Analyse und ein facettenreiches Tableau des russischen Volksglaubens im zaristischen Russland, das als Standardwerk zu diesem Thema gelten wird.