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Das Lexikon der Fälschungen

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Am 30. Oktober 1938 wurde Orson Welles' Hörspiel „War of the Worlds“ ausgestrahlt, eine Adaption von H. G. Wells' Roman. Trotz klarer Hinweise, dass es sich um ein fiktives Werk handelte, glaubten viele Hörer, sie würden eine Live-Reportage über eine Alien-Invasion in New Jersey erleben. Welles, als aufgeregter Reporter, berichtete von panischen Bürgern und Regierungsmaßnahmen. Diese Sendung führte zu einer legendären Panik, die in der Literatur dokumentiert ist: Berichte sprechen von einer massiven Flucht und Verletzten. Allerdings gibt es keine Beweise für eine tatsächliche Panik, weder beim Verkehrsministerium noch bei der Gesundheitsbehörde. Presseberichte über Chaos und Massenflucht konnten nicht verifiziert werden. Welles hatte aus Publicity-Gründen vor der Ausstrahlung auf die Möglichkeit einer Panik hingewiesen, was die Zeitungen zu reißerischen Berichten veranlasste. Bei der Deutschlandpremiere von „Casablanca“ am 29. August 1952 wurde der Film stark zensiert, um politische Bezüge zu tilgen. SS-Uniformen wurden entfernt, und die Biografien der Charaktere wurden verändert. Der tschechische Widerstandskämpfer Laszlo wurde zum norwegischen Atomphysiker umgeschrieben, und seine KZ-Vergangenheit wurde ignoriert. Erst 1975 wurde eine originalgetreue Fassung in Deutschland veröffentlicht. Im Internet kursieren zudem zahlreiche manipulierte Nacktfotos von Prominenten, darunter Gillian Anderson und Claudia Schiffer, die gege

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Das Lexikon der Fälschungen, Werner Fuld

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Lexikon der Fälschungen
Język
niemiecki
Wydawca
Piper
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
367
ISBN10
3492230113
ISBN13
9783492230117
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Am 30. Oktober 1938 wurde Orson Welles' Hörspiel „War of the Worlds“ ausgestrahlt, eine Adaption von H. G. Wells' Roman. Trotz klarer Hinweise, dass es sich um ein fiktives Werk handelte, glaubten viele Hörer, sie würden eine Live-Reportage über eine Alien-Invasion in New Jersey erleben. Welles, als aufgeregter Reporter, berichtete von panischen Bürgern und Regierungsmaßnahmen. Diese Sendung führte zu einer legendären Panik, die in der Literatur dokumentiert ist: Berichte sprechen von einer massiven Flucht und Verletzten. Allerdings gibt es keine Beweise für eine tatsächliche Panik, weder beim Verkehrsministerium noch bei der Gesundheitsbehörde. Presseberichte über Chaos und Massenflucht konnten nicht verifiziert werden. Welles hatte aus Publicity-Gründen vor der Ausstrahlung auf die Möglichkeit einer Panik hingewiesen, was die Zeitungen zu reißerischen Berichten veranlasste. Bei der Deutschlandpremiere von „Casablanca“ am 29. August 1952 wurde der Film stark zensiert, um politische Bezüge zu tilgen. SS-Uniformen wurden entfernt, und die Biografien der Charaktere wurden verändert. Der tschechische Widerstandskämpfer Laszlo wurde zum norwegischen Atomphysiker umgeschrieben, und seine KZ-Vergangenheit wurde ignoriert. Erst 1975 wurde eine originalgetreue Fassung in Deutschland veröffentlicht. Im Internet kursieren zudem zahlreiche manipulierte Nacktfotos von Prominenten, darunter Gillian Anderson und Claudia Schiffer, die gege