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Sexualität unter dem Hakenkreuz

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Das NS-Regime versuchte alle Formen der Sexualität auszumerzen, die nicht dem erklärten Ziel der Ausbreitung der arischen Rasse diente. Seit der Beseitigung der SA und ihres Führers Ernst Röhm im Juni 1934 ging die Führung mit besonderer Brutalität gegen homosexuelle Männer vor. Im Gegenzug wurden die nationalsozialistischen Familiennormen enger gefasst und Frauen zunehmend auf die Funktion bloßer "Gebärmaschinen" reduziert. Die Wahnvorstellung von der arischen Rasse mündete in Zwangssterilisation und Auslese durch linientreue Forscher. Und die NS-Führer selber? "Ich fürchte, ich bringe den Frauen kein Glück", erklärte Hitler 1939, als sich eine seiner Verehrerinnen das Leben zu nehmen versuchte. Hitlers und Goebbels Umgang mit ihren Geliebten war für die Haltung des NS-Regimes zur Sexualität ebenso bezeichnend wie Himmlers Homophobie. Eine breit angelegte, quellenintensive und brillant geschriebene Untersuchung über die Unterdrückung von Lust und Gefühl im Dritten Reich.

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Sexualität unter dem Hakenkreuz, Stefan Maiwald

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Sexualität unter dem Hakenkreuz
Język
niemiecki
Wydawca
VMA-Verl.
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
Liczba stron
287
ISBN10
3928127853
ISBN13
9783928127851
Seria
Ocena
3,65 z 5
Opis
Das NS-Regime versuchte alle Formen der Sexualität auszumerzen, die nicht dem erklärten Ziel der Ausbreitung der arischen Rasse diente. Seit der Beseitigung der SA und ihres Führers Ernst Röhm im Juni 1934 ging die Führung mit besonderer Brutalität gegen homosexuelle Männer vor. Im Gegenzug wurden die nationalsozialistischen Familiennormen enger gefasst und Frauen zunehmend auf die Funktion bloßer "Gebärmaschinen" reduziert. Die Wahnvorstellung von der arischen Rasse mündete in Zwangssterilisation und Auslese durch linientreue Forscher. Und die NS-Führer selber? "Ich fürchte, ich bringe den Frauen kein Glück", erklärte Hitler 1939, als sich eine seiner Verehrerinnen das Leben zu nehmen versuchte. Hitlers und Goebbels Umgang mit ihren Geliebten war für die Haltung des NS-Regimes zur Sexualität ebenso bezeichnend wie Himmlers Homophobie. Eine breit angelegte, quellenintensive und brillant geschriebene Untersuchung über die Unterdrückung von Lust und Gefühl im Dritten Reich.