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Ich war Staatsfeind Nr. 1

Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi

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Spannung, Grusel, Action und Geschichte vereinen sich in diesem fesselnden Werk. Wer sich für Zeitgeschichte interessiert, wird den Kauf nicht bereuen. Wolfgang Welsch opferte sieben Jahre seiner Jugend für seine Überzeugungen: Anstatt nach drei Jahren in Stasi-Knästen auszureisen, bleibt er in der DDR, um einen entlarvenden Film zu drehen. Die Leser erleben mit ihm die quälende Frage, wer nicht alles tun würde, um diesem Folter-Reich zu entkommen. Nach seiner Flucht folgt eine Haftzeit im Zuchthaus Brandenburg, bis er 1971 auf Initiative von Willy Brandt in den Westen abgeschoben wird. Welschs Schilderungen des Haftalltags und der Verhörmethoden sind eindringlich und stehen in einer Reihe mit anderen Zeitzeugenberichten. Besonders selten sind jedoch die Einblicke in die linke Atmosphäre der 70er Jahre in der Bundesrepublik, wo von Opfern des DDR-Systems kaum gesprochen wurde. Während seines Studiums wird Welsch von DKP-Professoren schikaniert. Einzigartig ist sein Bericht als Fluchthelfer, während die Stasi ihn mit Killerkommandos jagt. Er überlebt dreimal nur durch unglaubliches Glück. Nach 1990 setzt er die Strafverfolgung seiner Peiniger durch, was zu einem dramatischen Ende führt. Trotz gelegentlicher Selbstgerechtigkeit bleibt die Faszination seines Berichts ungebrochen.

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Ich war Staatsfeind Nr. 1, Wolfgang Welsch

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka),
Stan książki
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Tytuł
Ich war Staatsfeind Nr. 1
Podtytuł
Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi
Język
niemiecki
Wydawca
Piper
Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
Liczba stron
446
ISBN10
3492261671
ISBN13
9783492261678
Seria
Ocena
4,25 z 5
Opis
Spannung, Grusel, Action und Geschichte vereinen sich in diesem fesselnden Werk. Wer sich für Zeitgeschichte interessiert, wird den Kauf nicht bereuen. Wolfgang Welsch opferte sieben Jahre seiner Jugend für seine Überzeugungen: Anstatt nach drei Jahren in Stasi-Knästen auszureisen, bleibt er in der DDR, um einen entlarvenden Film zu drehen. Die Leser erleben mit ihm die quälende Frage, wer nicht alles tun würde, um diesem Folter-Reich zu entkommen. Nach seiner Flucht folgt eine Haftzeit im Zuchthaus Brandenburg, bis er 1971 auf Initiative von Willy Brandt in den Westen abgeschoben wird. Welschs Schilderungen des Haftalltags und der Verhörmethoden sind eindringlich und stehen in einer Reihe mit anderen Zeitzeugenberichten. Besonders selten sind jedoch die Einblicke in die linke Atmosphäre der 70er Jahre in der Bundesrepublik, wo von Opfern des DDR-Systems kaum gesprochen wurde. Während seines Studiums wird Welsch von DKP-Professoren schikaniert. Einzigartig ist sein Bericht als Fluchthelfer, während die Stasi ihn mit Killerkommandos jagt. Er überlebt dreimal nur durch unglaubliches Glück. Nach 1990 setzt er die Strafverfolgung seiner Peiniger durch, was zu einem dramatischen Ende führt. Trotz gelegentlicher Selbstgerechtigkeit bleibt die Faszination seines Berichts ungebrochen.