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Emotionen

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Richard Wollheim, einer der angesehensten Philosophen der Gegenwart, stellt in seinem neuen Buch eine ebenso weitreichende wie tiefgehende analytische Betrachtung über das Phänomen der Emotionen an. In einem ersten Schritt läßt er - im ständigen Rückgriff auf Literatur, Psychoanalyse und Kunst - deutlich werden, warum Emotionen eine eigenständige psychologische Kategorie bilden. Diese sind, so Wollheim in einem zweiten Schritt, nichts weniger als seelische Veranlagungen oder grundlegende psychische Kräfte, die, ähnlich wie Begierden oder Überzeugungen, uns plötzlich bewußt werden. Doch im Unterschied zu diesen sind Emotionen eine bestimmte Form der Geisteshaltung bzw. der Einstellung zur Welt. Sie sind eine mentale Disposition ganz eigener Art. Wollheims Nachdenken darüber, was Emotionen sind, wie sie sich in unserem Alltag zeigen und weshalb sich „gewöhnliche“ von moralischen Emotionen unterscheiden, hat zu einem facettenreichen, klar argumentierenden Buch geführt, das viele traditionelle Vorstellungen in Zweifel zieht. Es ist gleichzeitig Ausdruck des Bemühens, Emotionalität zu repsychologisieren, um so die Ausdrucksformen des menschlichen Geistes für Psychologie und Philosophie zurückzugewinnen.

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Emotionen, Richard Wollheim

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Emotionen
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2001
Oprawa
twarda
Liczba stron
295
ISBN10
3406480861
ISBN13
9783406480867
Seria
Tagi
Oryginalna nazwa
On the emotions - the Ernst Cassirer lectures
Ocena
2,9 z 5
Opis
Richard Wollheim, einer der angesehensten Philosophen der Gegenwart, stellt in seinem neuen Buch eine ebenso weitreichende wie tiefgehende analytische Betrachtung über das Phänomen der Emotionen an. In einem ersten Schritt läßt er - im ständigen Rückgriff auf Literatur, Psychoanalyse und Kunst - deutlich werden, warum Emotionen eine eigenständige psychologische Kategorie bilden. Diese sind, so Wollheim in einem zweiten Schritt, nichts weniger als seelische Veranlagungen oder grundlegende psychische Kräfte, die, ähnlich wie Begierden oder Überzeugungen, uns plötzlich bewußt werden. Doch im Unterschied zu diesen sind Emotionen eine bestimmte Form der Geisteshaltung bzw. der Einstellung zur Welt. Sie sind eine mentale Disposition ganz eigener Art. Wollheims Nachdenken darüber, was Emotionen sind, wie sie sich in unserem Alltag zeigen und weshalb sich „gewöhnliche“ von moralischen Emotionen unterscheiden, hat zu einem facettenreichen, klar argumentierenden Buch geführt, das viele traditionelle Vorstellungen in Zweifel zieht. Es ist gleichzeitig Ausdruck des Bemühens, Emotionalität zu repsychologisieren, um so die Ausdrucksformen des menschlichen Geistes für Psychologie und Philosophie zurückzugewinnen.