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ZettelWirtschaft

Die Geburt der Kartei aus dem Geiste der Bibliothek

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»Karteien können alles«, verheißt der Fortschritt 1928 im Namen der gleichlautenden Fabriken GmbH. Dieses Versprechen umfasst die Fähigkeit, in Lagerverwaltungen Zehntausende Einzelteile zu organisieren, in Personalbüros zahlreiche Adressen zu gliedern, die Bewegung von Hunderttausenden in Meldeämtern zu überwachen und in Buchhaltungsabteilungen als nützliche Kontokorrent-Karteien zu fungieren. Die Studie verfolgt die konstitutive Idee der Kartei von ihrer Urszene bis zum Fortschritt und fordert eine Auseinandersetzung mit der Medienarchäologie, die die Universalität von Papiermaschinen untersucht. Die zentrale Frage ist, warum diese Apparatur als universelle Maschine gilt und auf welchen Errungenschaften dieser Anspruch basiert. Es wird analysiert, wie sich die Papiermaschine von bestehenden Schablonen abhebt und aus welchen Wurzeln das System der Verzeichnung entsteht. Alan Turing weist nur zehn Jahre später nach, dass für eine solche Maschine lediglich ein langes, unterteiltes Papierband, ein Schreib-/Lese-Kopf und ein festgelegtes Verfahren zur Bewegung des Kopfes erforderlich sind. Die Studie zielt darauf ab, diese drei logischen Grundbestandteile der Datenverarbeitung zu erforschen und ihr Zusammenspiel zu analysieren, um zu dem Satz zu gelangen: »Karteien können alles!«

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ZettelWirtschaft, Markus Krajewski

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
ZettelWirtschaft
Podtytuł
Die Geburt der Kartei aus dem Geiste der Bibliothek
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
272
ISBN10
3865992145
ISBN13
9783865992147
Ocena
4,5 z 5
Opis
»Karteien können alles«, verheißt der Fortschritt 1928 im Namen der gleichlautenden Fabriken GmbH. Dieses Versprechen umfasst die Fähigkeit, in Lagerverwaltungen Zehntausende Einzelteile zu organisieren, in Personalbüros zahlreiche Adressen zu gliedern, die Bewegung von Hunderttausenden in Meldeämtern zu überwachen und in Buchhaltungsabteilungen als nützliche Kontokorrent-Karteien zu fungieren. Die Studie verfolgt die konstitutive Idee der Kartei von ihrer Urszene bis zum Fortschritt und fordert eine Auseinandersetzung mit der Medienarchäologie, die die Universalität von Papiermaschinen untersucht. Die zentrale Frage ist, warum diese Apparatur als universelle Maschine gilt und auf welchen Errungenschaften dieser Anspruch basiert. Es wird analysiert, wie sich die Papiermaschine von bestehenden Schablonen abhebt und aus welchen Wurzeln das System der Verzeichnung entsteht. Alan Turing weist nur zehn Jahre später nach, dass für eine solche Maschine lediglich ein langes, unterteiltes Papierband, ein Schreib-/Lese-Kopf und ein festgelegtes Verfahren zur Bewegung des Kopfes erforderlich sind. Die Studie zielt darauf ab, diese drei logischen Grundbestandteile der Datenverarbeitung zu erforschen und ihr Zusammenspiel zu analysieren, um zu dem Satz zu gelangen: »Karteien können alles!«