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Erinnerungen eines Davongekommenen

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Die Erinnerungen eines großen Humanisten schildern eindrucksvoll, wie Ralph Giordano als Sohn einer jüdischen Mutter die Schrecken des Nationalsozialismus überlebte. In seinem neunten Lebensjahrzehnt reflektiert der Journalist und Schriftsteller engagiert über seine Erfahrungen. Mit nur zehn Jahren wird er 1933 mit einer Macht konfrontiert, die die Welt erschüttern wird. Der Druck auf einen Siebzehnjährigen, das Leben seiner geliebten Mutter zu beenden, um ihr ein schlimmeres Schicksal zu ersparen, ist erdrückend. Der Schrecken steigert sich, bis der Zweiundzwanzigjährige die Befreiung erlebt, an die er nicht mehr geglaubt hat. Giordano thematisiert die Konfrontation mit Mächten wie Nationalsozialismus, Faschismus, Stalinismus und Islamismus. Sein Leben entfaltet sich erst in der zweiten Hälfte, während er ein Zeitalter durch seine Biografie widerspiegelt. Der Schwur, Deutschland zu verlassen, schmilzt allmählich, und der einst Verfolgte empfindet Mitgefühl für Menschen, die in seinen schwersten Jahren auf der anderen Seite standen. Hartnäckig kämpft er um Zugehörigkeit und bewahrt dabei seinen Humor. Trotz der politischen Durchdringung ist es ein persönliches Buch, das die Bilanz eines großen Humanisten dokumentiert und das unvergleichliche Leben Giordanos festhält.

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Erinnerungen eines Davongekommenen, Ralph Giordano

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
14,17 zł

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4,1
Bardzo dobra
13 Ocena

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Tytuł
Erinnerungen eines Davongekommenen
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
twarda
Liczba stron
552
ISBN10
3462037722
ISBN13
9783462037722
Seria
Ocena
4,1 z 5
Opis
Die Erinnerungen eines großen Humanisten schildern eindrucksvoll, wie Ralph Giordano als Sohn einer jüdischen Mutter die Schrecken des Nationalsozialismus überlebte. In seinem neunten Lebensjahrzehnt reflektiert der Journalist und Schriftsteller engagiert über seine Erfahrungen. Mit nur zehn Jahren wird er 1933 mit einer Macht konfrontiert, die die Welt erschüttern wird. Der Druck auf einen Siebzehnjährigen, das Leben seiner geliebten Mutter zu beenden, um ihr ein schlimmeres Schicksal zu ersparen, ist erdrückend. Der Schrecken steigert sich, bis der Zweiundzwanzigjährige die Befreiung erlebt, an die er nicht mehr geglaubt hat. Giordano thematisiert die Konfrontation mit Mächten wie Nationalsozialismus, Faschismus, Stalinismus und Islamismus. Sein Leben entfaltet sich erst in der zweiten Hälfte, während er ein Zeitalter durch seine Biografie widerspiegelt. Der Schwur, Deutschland zu verlassen, schmilzt allmählich, und der einst Verfolgte empfindet Mitgefühl für Menschen, die in seinen schwersten Jahren auf der anderen Seite standen. Hartnäckig kämpft er um Zugehörigkeit und bewahrt dabei seinen Humor. Trotz der politischen Durchdringung ist es ein persönliches Buch, das die Bilanz eines großen Humanisten dokumentiert und das unvergleichliche Leben Giordanos festhält.