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Geboren im Schatten der Angst

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Die deutsche Sekte Colonia Dignidad in Chile sorgte jahrzehntelang für Schlagzeilen. Seit 1996 auf der Flucht, konnte ihr Gründer Paul Schäfer erst 2005 verhaftet werden. 2006 wurde er wegen sexuellen Missbrauchs an Kindern und illegalem Waffenhandel zu zwanzig Jahren Haft verurteilt. Die „Kolonie der Würde“, organisiert nach totalitärem System, war ein Staat im Staate, geschützt von der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet. Dessen Geheimdienst stellte sie ihre Bunkeranlagen zur Verfügung - zu Folterung an Oppositionellen. Die Sekte war ein Mikrokosmos, der von Angst und Misstrauen lebte, von Schuldgefühlen, gegenseitigen Bespitzelungen und ständiger Demütigungen durch drastische Strafmaßnahmen. Und vom alles überschattenden Zorn eines strafenden Gottes, als dessen Stellvertreter sich Paul Schäfer sah. Ohne Tabu berichtet Klaus Schnellenkamp über seine Kindheit ohne Eltern, von Zwangsarbeit, Strafwillkür und eisener Erziehungsdisziplin, von Psychoterror und Folter. Sein schonungsloser Bericht ist ein mutiges Zeugnis und der sprachlich eindrucksvolle Versuch, die Schrecken einer Jugend unter Gewaltherrschaft aufzuverarbeiten. Mit 35 Fotos

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Geboren im Schatten der Angst, Klaus Schnellenkamp

Język
Rok wydania
2007
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Tytuł
Geboren im Schatten der Angst
Język
niemiecki
Wydawca
Herbig
Rok wydania
2007
Liczba stron
238
ISBN10
3776625058
ISBN13
9783776625059
Seria
Ocena
4,7 z 5
Opis
Die deutsche Sekte Colonia Dignidad in Chile sorgte jahrzehntelang für Schlagzeilen. Seit 1996 auf der Flucht, konnte ihr Gründer Paul Schäfer erst 2005 verhaftet werden. 2006 wurde er wegen sexuellen Missbrauchs an Kindern und illegalem Waffenhandel zu zwanzig Jahren Haft verurteilt. Die „Kolonie der Würde“, organisiert nach totalitärem System, war ein Staat im Staate, geschützt von der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet. Dessen Geheimdienst stellte sie ihre Bunkeranlagen zur Verfügung - zu Folterung an Oppositionellen. Die Sekte war ein Mikrokosmos, der von Angst und Misstrauen lebte, von Schuldgefühlen, gegenseitigen Bespitzelungen und ständiger Demütigungen durch drastische Strafmaßnahmen. Und vom alles überschattenden Zorn eines strafenden Gottes, als dessen Stellvertreter sich Paul Schäfer sah. Ohne Tabu berichtet Klaus Schnellenkamp über seine Kindheit ohne Eltern, von Zwangsarbeit, Strafwillkür und eisener Erziehungsdisziplin, von Psychoterror und Folter. Sein schonungsloser Bericht ist ein mutiges Zeugnis und der sprachlich eindrucksvolle Versuch, die Schrecken einer Jugend unter Gewaltherrschaft aufzuverarbeiten. Mit 35 Fotos