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„Wie tritt man einen Weg in unberührten Schnee?“ Schalamows Erzählungen gehören zu den herausragendsten Leistungen der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Der Autor geht darin einer Schlüsselfrage unserer Gegenwart nach: Wie können Menschen, die über Jahrhunderte in der Tradition des Humanismus erzogen wurden, Auschwitz, Kolyma hervorbringen? Schalamow zieht den Leser der Erzählungen aus Kolyma, deren erster Zyklus in diesem Buch versammelt ist, in die Gegenwart des Lageralltags hinein, ohne Hoffnung auf einen Ausweg: „Viele Kameraden sind gestorben. Aber etwas, das stärker ist als der Tod, ließ ihn nicht sterben. Liebe? Erbitterung? Nein. Der Mensch lebt aus denselben Gründen, aus denen ein Baum, ein Stein, ein Hund lebt.“
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Durch den Schnee : Erzählungen aus Kolyma 1, Варлам Тихонович Шаламов, Gabriele Leupold, Franziska Thun Hohenstein
- Język
- Rok wydania
- 2011
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Durch den Schnee : Erzählungen aus Kolyma 1
- Język
- niemiecki
- Wydawca
- Matthes & Seitz
- Rok wydania
- 2011
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 342
- ISBN10
- 388221600X
- ISBN13
- 9783882216004
- Seria
- Opowieści z Kołymy
- Kategorie
- Tagi
- Polityka, Rosja, Literatura rosyjska, Komunizm, Gułagi
- Pierwsze wydanie
- 1951
- Oryginalna nazwa
- Voskresenije listvennicy
- Ocena
- 4,7 z 5
- Opis
- „Wie tritt man einen Weg in unberührten Schnee?“ Schalamows Erzählungen gehören zu den herausragendsten Leistungen der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Der Autor geht darin einer Schlüsselfrage unserer Gegenwart nach: Wie können Menschen, die über Jahrhunderte in der Tradition des Humanismus erzogen wurden, Auschwitz, Kolyma hervorbringen? Schalamow zieht den Leser der Erzählungen aus Kolyma, deren erster Zyklus in diesem Buch versammelt ist, in die Gegenwart des Lageralltags hinein, ohne Hoffnung auf einen Ausweg: „Viele Kameraden sind gestorben. Aber etwas, das stärker ist als der Tod, ließ ihn nicht sterben. Liebe? Erbitterung? Nein. Der Mensch lebt aus denselben Gründen, aus denen ein Baum, ein Stein, ein Hund lebt.“




