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Rosa

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Rosa rennt. Eine junge Frau flieht vor dem Erwachsenwerden, vor sich selbst und ihrem neugeborenen Kind. Sie ist auf der Flucht vor ihrem Leben und den Anforderungen an eine junge Frau, die lieber ein Mädchen bleiben würde. Rosa flieht zunächst nach Berlin und dann nach New York, in der Hoffnung, in der Anonymität der Großstadt ein neues Leben zu beginnen. Doch je weiter sie sich von zu Hause entfernt, desto stärker werden Schuldgefühle, Selbsthass und die Sehnsucht nach ihrem Kind, die sie in die Enge treiben. Heike Geißler zeichnet ein präzises Psychogramm einer zunehmenden Verstörung. Rosa könnte die typische Vertreterin einer Generation sein, die vor wenigen Jahren als orientierungslos galt und deren vermeintliche Tugend des „Möglichkeiten-Hoppings“ im Dschungel der Werte und Lebensstile oft übersehen wurde. Das Verzweiflungspotenzial, das im Entscheidungsdruck der spätkapitalistischen Gesellschaft liegt, wird in diesem Roman eindrucksvoll thematisiert und aus der Vernachlässigung gerissen. Rosa ist kein Mädchen mehr; sie steht zwischen Kindheit und Erwachsensein, gefangen in einem emotionalen Labyrinth, das ihre Suche nach Identität und Freiheit prägt.

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Rosa, Heike Geißler

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
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Dobra
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Tytuł
Rosa
Język
niemiecki
Wydawca
RM Buch
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Seria
Kategorie
Ocena
3 z 5
Opis
Rosa rennt. Eine junge Frau flieht vor dem Erwachsenwerden, vor sich selbst und ihrem neugeborenen Kind. Sie ist auf der Flucht vor ihrem Leben und den Anforderungen an eine junge Frau, die lieber ein Mädchen bleiben würde. Rosa flieht zunächst nach Berlin und dann nach New York, in der Hoffnung, in der Anonymität der Großstadt ein neues Leben zu beginnen. Doch je weiter sie sich von zu Hause entfernt, desto stärker werden Schuldgefühle, Selbsthass und die Sehnsucht nach ihrem Kind, die sie in die Enge treiben. Heike Geißler zeichnet ein präzises Psychogramm einer zunehmenden Verstörung. Rosa könnte die typische Vertreterin einer Generation sein, die vor wenigen Jahren als orientierungslos galt und deren vermeintliche Tugend des „Möglichkeiten-Hoppings“ im Dschungel der Werte und Lebensstile oft übersehen wurde. Das Verzweiflungspotenzial, das im Entscheidungsdruck der spätkapitalistischen Gesellschaft liegt, wird in diesem Roman eindrucksvoll thematisiert und aus der Vernachlässigung gerissen. Rosa ist kein Mädchen mehr; sie steht zwischen Kindheit und Erwachsensein, gefangen in einem emotionalen Labyrinth, das ihre Suche nach Identität und Freiheit prägt.