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Biberkopf hat geschworen, er will anständig sein, und ihr habt gesehen, wie er wochenlang anständig ist, aber das war gewissermaßen nur eine Gnadenfrist. Das Leben findet das auf die Dauer zu fein und stellt ihm hinterlistig ein Bein. Die Geschichte des Transportarbeiters Franz Biberkopf, der, aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen, als ehrlicher Mann ins Leben zurückfinden möchte, ist der erste deutsche Großstadtroman von literarischem Rang. Das Berlin der Zwanziger Jahre ist der Schauplatz des Geschehens. Dabei wird die Großstadt selbst zum Gegenspieler des gutmütig-jähzornigen Franz Biberkopf, der dieser verlockenden, aber auch unerbittlichen Welt zu trotzen versucht. Mit Berlin Alexanderplatz vollzog Döblin die radikale Abkehr vom bürgerlich psychologischen Roman. Hier wurde kein Einzelschicksal analysiert. Das kollektive Geschehen, das Allgemeine einer menschlichen Situation erfuhr hier eine gültige dichterische Gestaltung. Der Roman zählt zu den großen Epen unserer Zeit.
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Berlin Alexanderplaz, Alfred Döblin, Walter Muschg
- Język
- Rok wydania
- 1995
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Dobry
- Cena
- 24,77 zł
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- Tytuł
- Berlin Alexanderplaz
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Alfred Döblin, Walter Muschg
- Wydawca
- Deutscher Taschenbuch-Verlag
- Rok wydania
- 1995
- Oprawa
- miękka
- ISBN10
- 3423002956
- ISBN13
- 9783423002950
- Seria
- Kolekcja
- dtv
- Tagi
- Tematy historyczne, Literatura niemiecka, Niemcy, XX wiek, Społeczeństwo, Berlin, Filmowa adaptacja, Krytyka społeczna, Modernizm, Serialowe adaptacje, Ekspresjonizm
- Pierwsze wydanie
- 1929
- Oryginalna nazwa
- Berlin Alexanderplatz
- Ocena
- 3,85 z 5
- Opis
- Biberkopf hat geschworen, er will anständig sein, und ihr habt gesehen, wie er wochenlang anständig ist, aber das war gewissermaßen nur eine Gnadenfrist. Das Leben findet das auf die Dauer zu fein und stellt ihm hinterlistig ein Bein. Die Geschichte des Transportarbeiters Franz Biberkopf, der, aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen, als ehrlicher Mann ins Leben zurückfinden möchte, ist der erste deutsche Großstadtroman von literarischem Rang. Das Berlin der Zwanziger Jahre ist der Schauplatz des Geschehens. Dabei wird die Großstadt selbst zum Gegenspieler des gutmütig-jähzornigen Franz Biberkopf, der dieser verlockenden, aber auch unerbittlichen Welt zu trotzen versucht. Mit Berlin Alexanderplatz vollzog Döblin die radikale Abkehr vom bürgerlich psychologischen Roman. Hier wurde kein Einzelschicksal analysiert. Das kollektive Geschehen, das Allgemeine einer menschlichen Situation erfuhr hier eine gültige dichterische Gestaltung. Der Roman zählt zu den großen Epen unserer Zeit.







