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Sehnsucht

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  • 328 stron
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Der Ich-Erzähler, der das Alter Ego des Autors verkörpert, begibt sich auf eine Reise von Berlin nach Bleckede für einen Vortrag. Diese Reise wird zu einer Erinnerungstour durch die junge Bundesrepublik und zu einer Bestandsaufnahme unerfüllter Versprechen der Vergangenheit. In den Elbauen, nahe dem ehemaligen Todesstreifen, beobachtet der sehnsüchtige Reisende ein Liebespaar und wird von Erinnerungen an seine eigene sexuelle Erwachung überflutet. Diese Szene offenbart die Ambivalenz der Stadler'schen Erlebniswelt von Erotik und Sexualität, wo zarte Bilder oft von grobschlächtigen, pubertär-sexistischen Kommentaren überschattet werden. Der Voyeur, mit Fernglas ausgestattet, kann sich nicht zurückhalten und verwandelt das Wort "Feldstecher" in einen neuen, humorvollen Kontext. Trotz des Potenzials für tiefere literarische Höhen bleibt die Erzählung ein "verschrumpeltes Etwas", in dem der chronisch Heimatlose und Schmerzensmann seine "heimatlosen Erektionen" betrauert. Auf der Suche nach dem "Vollbild der Liebe" verwendet er eine derb-rüde Sprache, die von einem "läppischen bis obszönen Wortschatz" geprägt ist. Schließlich landet er im "Blue Moon", einer Wellness-Anlage mit Swingerclub, wo er seine erste Liebe wiedertrifft und sich fragt, ob er nach Liebe oder nur nach einem Knackarsch sucht.

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Sehnsucht, Arnold Stadler

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Sehnsucht
Język
niemiecki
Wydawca
DuMont
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
Liczba stron
328
ISBN10
3832154132
ISBN13
9783832154134
Seria
Ocena
3,7 z 5
Opis
Der Ich-Erzähler, der das Alter Ego des Autors verkörpert, begibt sich auf eine Reise von Berlin nach Bleckede für einen Vortrag. Diese Reise wird zu einer Erinnerungstour durch die junge Bundesrepublik und zu einer Bestandsaufnahme unerfüllter Versprechen der Vergangenheit. In den Elbauen, nahe dem ehemaligen Todesstreifen, beobachtet der sehnsüchtige Reisende ein Liebespaar und wird von Erinnerungen an seine eigene sexuelle Erwachung überflutet. Diese Szene offenbart die Ambivalenz der Stadler'schen Erlebniswelt von Erotik und Sexualität, wo zarte Bilder oft von grobschlächtigen, pubertär-sexistischen Kommentaren überschattet werden. Der Voyeur, mit Fernglas ausgestattet, kann sich nicht zurückhalten und verwandelt das Wort "Feldstecher" in einen neuen, humorvollen Kontext. Trotz des Potenzials für tiefere literarische Höhen bleibt die Erzählung ein "verschrumpeltes Etwas", in dem der chronisch Heimatlose und Schmerzensmann seine "heimatlosen Erektionen" betrauert. Auf der Suche nach dem "Vollbild der Liebe" verwendet er eine derb-rüde Sprache, die von einem "läppischen bis obszönen Wortschatz" geprägt ist. Schließlich landet er im "Blue Moon", einer Wellness-Anlage mit Swingerclub, wo er seine erste Liebe wiedertrifft und sich fragt, ob er nach Liebe oder nur nach einem Knackarsch sucht.