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Kannibalen

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Aus dem Französischen von Patricia A. Hladschik. Die Alten erzählten viel Träumerisches vom Meer zwischen Afrika und Europa. Für die illegalen Einwanderer, die in diesem Roman die gefährliche Route von Marokko nach Spanien überqueren wollen, wird es jedoch zum Alptraum. Diese Nordafrikaner streben um jeden Preis in die ersehnte Alte Welt, um ein neues Leben zu beginnen. Ihre Probleme werden oft in Zeitungsberichten und alarmierenden Statistiken erwähnt. Mahi Binebine verleiht ihrem Schicksal in diesem Roman trotz der Düsternis viel Farbigkeit. Die Schilderung des nächtelangen Wartens auf den richtigen Moment zur Überfahrt von Tanger nach Algeciras ist durchzogen von den Lebensgeschichten der Ausreißer. Azûz, der Erzähler, bringt sie mit Witz und Ironie zum Funkeln. Er erzählt von seinem ängstlichen Cousin Reda, von Nuarâ, die mit ihrem Baby ihrem Süleiman nach Frankreich folgen will, und von Jarsê aus Mali, dem Algerier Kas'em Djoudi und Jussef aus Marrakesch. Auch von sich selbst berichtet er, einem, der eine Ausbildung auf einer Missionsschule genossen hat, aber in diesem Land keine Perspektive mehr sieht. Der vielseitige marokkanische Autor verleiht seinen Figuren unvergessliche Konturen und bringt uns das ferne Nordafrika näher, sodass wir ein wenig von dem spüren können, was jenseits des Meeres empfunden wird.

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Kannibalen, Mahi Binebine

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kannibalen
Język
niemiecki
Wydawca
Haymon
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Liczba stron
153
ISBN10
3852184142
ISBN13
9783852184142
Seria
Kategorie
Oryginalna nazwa
Cannibales
Ocena
3,65 z 5
Opis
Aus dem Französischen von Patricia A. Hladschik. Die Alten erzählten viel Träumerisches vom Meer zwischen Afrika und Europa. Für die illegalen Einwanderer, die in diesem Roman die gefährliche Route von Marokko nach Spanien überqueren wollen, wird es jedoch zum Alptraum. Diese Nordafrikaner streben um jeden Preis in die ersehnte Alte Welt, um ein neues Leben zu beginnen. Ihre Probleme werden oft in Zeitungsberichten und alarmierenden Statistiken erwähnt. Mahi Binebine verleiht ihrem Schicksal in diesem Roman trotz der Düsternis viel Farbigkeit. Die Schilderung des nächtelangen Wartens auf den richtigen Moment zur Überfahrt von Tanger nach Algeciras ist durchzogen von den Lebensgeschichten der Ausreißer. Azûz, der Erzähler, bringt sie mit Witz und Ironie zum Funkeln. Er erzählt von seinem ängstlichen Cousin Reda, von Nuarâ, die mit ihrem Baby ihrem Süleiman nach Frankreich folgen will, und von Jarsê aus Mali, dem Algerier Kas'em Djoudi und Jussef aus Marrakesch. Auch von sich selbst berichtet er, einem, der eine Ausbildung auf einer Missionsschule genossen hat, aber in diesem Land keine Perspektive mehr sieht. Der vielseitige marokkanische Autor verleiht seinen Figuren unvergessliche Konturen und bringt uns das ferne Nordafrika näher, sodass wir ein wenig von dem spüren können, was jenseits des Meeres empfunden wird.