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Aus dem Sinn

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Der Roman spielt im východoněmeckém Erfurt und erzählt die tragikomische Lebensgeschichte des jungen Mathematikers Eduard, seiner Liebe Anna und seines besten Freundes Paula. Die Handlung ist im Jahr 1969 angesiedelt, als in der Tschechoslowakei eine neue Verfassung in Kraft tritt, die die Stellung der Nationalitäten regelt und bei den Protagonisten neue politische Hoffnungen weckt. Gleichzeitig prägt der Alltag in der kommunistischen Diktatur das Geschehen: Stasi-Informanten, gefühlskalte städtebauliche Lösungen, Zensur und Vertreter des ostdeutschen Protestliedes sind omnipräsent. Ein entscheidender Wendepunkt ist die Demonstration sudetendeutscher Radikaler am Tag der Feierlichkeiten zum Eishockeysieg über die Sowjetunion im März 1969 auf dem Václavské náměstí. Ein zweiter Handlungsstrang umfasst Eduards Erinnerungen an das kriegsgeplagte Touškova. Die Geschichte, die kriminalistische Elemente, tragikomische Zufälle und außergewöhnliche Figuren vereint, besticht durch die sprachliche Raffinesse der Autorin. Sie reflektiert auf ungewöhnliche Weise die historischen Ereignisse der Kriegs- und Nachkriegsjahre in der heutigen Tschechischen Republik sowie die politische Situation der sechziger Jahre und des Prager Frühlings. Neu thematisiert wird die spezifische Lage der sudetendeutschen Deutschen in der DDR im Kontext der deutschen Literatur.

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Aus dem Sinn, Emma Braslavsky

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Aus dem Sinn
Język
niemiecki
Wydawca
List
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
ISBN10
3548608124
ISBN13
9783548608129
Seria
Kategorie
Pierwsze wydanie
2007
Oryginalna nazwa
Aus dem Sinn
Ocena
3,75 z 5
Opis
Der Roman spielt im východoněmeckém Erfurt und erzählt die tragikomische Lebensgeschichte des jungen Mathematikers Eduard, seiner Liebe Anna und seines besten Freundes Paula. Die Handlung ist im Jahr 1969 angesiedelt, als in der Tschechoslowakei eine neue Verfassung in Kraft tritt, die die Stellung der Nationalitäten regelt und bei den Protagonisten neue politische Hoffnungen weckt. Gleichzeitig prägt der Alltag in der kommunistischen Diktatur das Geschehen: Stasi-Informanten, gefühlskalte städtebauliche Lösungen, Zensur und Vertreter des ostdeutschen Protestliedes sind omnipräsent. Ein entscheidender Wendepunkt ist die Demonstration sudetendeutscher Radikaler am Tag der Feierlichkeiten zum Eishockeysieg über die Sowjetunion im März 1969 auf dem Václavské náměstí. Ein zweiter Handlungsstrang umfasst Eduards Erinnerungen an das kriegsgeplagte Touškova. Die Geschichte, die kriminalistische Elemente, tragikomische Zufälle und außergewöhnliche Figuren vereint, besticht durch die sprachliche Raffinesse der Autorin. Sie reflektiert auf ungewöhnliche Weise die historischen Ereignisse der Kriegs- und Nachkriegsjahre in der heutigen Tschechischen Republik sowie die politische Situation der sechziger Jahre und des Prager Frühlings. Neu thematisiert wird die spezifische Lage der sudetendeutschen Deutschen in der DDR im Kontext der deutschen Literatur.