Bookbot

Zugvögel

Ocena książki

Więcej o książce

Begegnungen mit Menschen, ihren Schicksalen und historischen Ereignissen. Der Autor verwendet Kleinschreibung, was zwar verzichtbar ist, jedoch den Lesefluss nicht stört. Der Lehrer am Deutschen Literaturinstitut Leipzig zeigt, dass er in der Lage ist, kurze Erzählungen in unterschiedlichem Stil zu verfassen. Ein zentrales Motiv ist das Unterwegssein. Die Protagonisten gelangen an bestimmte Orte, um dort etwas "zu tun", wie im ersten Text, wo der Ich-Erzähler einen ehemaligen WG-Kumpanen in einem Hotel trifft, das einst ihr Zuhause war. Erinnerungen und eine vergangene Liebe werden lebendig. In "fiona und ferdinand" sorgen zwei Skelette für Aufruhr in der Heimatgemeinde des Ich-Erzählers, der nun schlichten soll, da der Vater seines Schulfreundes und dessen Bruder verdächtigt werden, Soldaten ermordet zu haben. Eine späte Zeugin bringt neue Perspektiven ein. Auch die Erzählung "die schlacht um wien" thematisiert Vergangenheitsbewältigung und Schuld, während sie den Blick auf die seelischen Wunden des Balkankriegs lenkt. Der kunstvoll verschachtelte Text verzichtet weitgehend auf direkte Rede und betont so seinen poetischen Charakter. Jede Erzählung ist ein Kleinod, das zu mehrfacher Lektüre einlädt.

Wydanie

Zakup książki

Zugvögel, Josef Haslinger

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

2,8
Dobra
11 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Zugvögel
Język
niemiecki
Wydawca
Fischer
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
ISBN10
3100300572
ISBN13
9783100300577
Seria
Ocena
2,8 z 5
Opis
Begegnungen mit Menschen, ihren Schicksalen und historischen Ereignissen. Der Autor verwendet Kleinschreibung, was zwar verzichtbar ist, jedoch den Lesefluss nicht stört. Der Lehrer am Deutschen Literaturinstitut Leipzig zeigt, dass er in der Lage ist, kurze Erzählungen in unterschiedlichem Stil zu verfassen. Ein zentrales Motiv ist das Unterwegssein. Die Protagonisten gelangen an bestimmte Orte, um dort etwas "zu tun", wie im ersten Text, wo der Ich-Erzähler einen ehemaligen WG-Kumpanen in einem Hotel trifft, das einst ihr Zuhause war. Erinnerungen und eine vergangene Liebe werden lebendig. In "fiona und ferdinand" sorgen zwei Skelette für Aufruhr in der Heimatgemeinde des Ich-Erzählers, der nun schlichten soll, da der Vater seines Schulfreundes und dessen Bruder verdächtigt werden, Soldaten ermordet zu haben. Eine späte Zeugin bringt neue Perspektiven ein. Auch die Erzählung "die schlacht um wien" thematisiert Vergangenheitsbewältigung und Schuld, während sie den Blick auf die seelischen Wunden des Balkankriegs lenkt. Der kunstvoll verschachtelte Text verzichtet weitgehend auf direkte Rede und betont so seinen poetischen Charakter. Jede Erzählung ist ein Kleinod, das zu mehrfacher Lektüre einlädt.