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Die Wolfshaut

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Im regennassen November 1952 kehrt der Matrose Johann Unfreund nach Jahrzehnten in sein österreichisches Bergdorf zurück und konfrontiert seine Vergangenheit. Während er sich den dunklen Waldwegen, der verlassenen Ziegelei und dem toten Vater nähert, geschehen merkwürdige Todesfälle im Dorf. Die Bewohner vermuten einen Wolf in den Bergen, doch Johann will die Wahrheit hinter den Ereignissen aufdecken und stößt auf eine Mauer aus Angst und Schweigen. Seine Spurensuche wird von der Dorfgemeinschaft argwöhnisch beobachtet, da ein gemeinsames Verbrechen die Bewohner zusammenschweißt. Hans Lebert nutzt die Mittel einer Kriminalgeschichte, um die Verstrickung der Gemeinschaft in die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs zu thematisieren. Sein Werk, das in der Tradition von Kafka, Musil und Broch steht, kritisiert die Verdrängung nationalsozialistischer Vergehen und zählt zu den bedeutendsten österreichischen „Antiheimatromanen“. Elfriede Jelinek bezeichnete es als eines der „größten Leseerlebnisse“ ihres Lebens. Erstmals 1960 veröffentlicht, erhielt der Roman 1961 den Theodor-Körner-Preis und 1962 den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur. Der erste Satz wurde im internationalen Wettbewerb „Der schönste erste Satz“ ausgezeichnet, und das Hörspiel von Helmut Peschina und Robert Matejka wurde 2005 zum Hörspiel des Jahres gewählt.

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Die Wolfshaut, Hans Lebert

Język
Rok wydania
1962
Oprawa
(twarda)
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4,4
Bardzo dobra
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Tytuł
Die Wolfshaut
Język
niemiecki
Wydawca
Classen
Rok wydania
1962
Oprawa
twarda
Seria
Kategorie
Ocena
4,4 z 5
Opis
Im regennassen November 1952 kehrt der Matrose Johann Unfreund nach Jahrzehnten in sein österreichisches Bergdorf zurück und konfrontiert seine Vergangenheit. Während er sich den dunklen Waldwegen, der verlassenen Ziegelei und dem toten Vater nähert, geschehen merkwürdige Todesfälle im Dorf. Die Bewohner vermuten einen Wolf in den Bergen, doch Johann will die Wahrheit hinter den Ereignissen aufdecken und stößt auf eine Mauer aus Angst und Schweigen. Seine Spurensuche wird von der Dorfgemeinschaft argwöhnisch beobachtet, da ein gemeinsames Verbrechen die Bewohner zusammenschweißt. Hans Lebert nutzt die Mittel einer Kriminalgeschichte, um die Verstrickung der Gemeinschaft in die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs zu thematisieren. Sein Werk, das in der Tradition von Kafka, Musil und Broch steht, kritisiert die Verdrängung nationalsozialistischer Vergehen und zählt zu den bedeutendsten österreichischen „Antiheimatromanen“. Elfriede Jelinek bezeichnete es als eines der „größten Leseerlebnisse“ ihres Lebens. Erstmals 1960 veröffentlicht, erhielt der Roman 1961 den Theodor-Körner-Preis und 1962 den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur. Der erste Satz wurde im internationalen Wettbewerb „Der schönste erste Satz“ ausgezeichnet, und das Hörspiel von Helmut Peschina und Robert Matejka wurde 2005 zum Hörspiel des Jahres gewählt.