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Weit, hinter den Wäldern

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Weit hinter Wäldern, Flüssen, Bergen und Grenzen liegt der Ort, von dem ich erzählen will. In Gedanken kehre ich immer wieder dahin zurück, als ob ich nach Hause ginge. Dieser Ort befindet sich in Siebenbürgen, Rumänien, das in mittelalterlichen Urkunden als Transsilvania, das Land jenseits des Waldes, bezeichnet wird. Hier leben Rumänen, Ungarn und Deutsche, die heute zunehmend miteinander leben. Die ersten Deutschen kamen vor etwa achthundert Jahren als Kolonisten nach Siebenbürgen, rodeten Wälder, legten Felder an und gründeten Dörfer und Städte. In ihren Siedlungsgebieten waren sie zunächst in der Mehrheit, jedoch später eine Minderheit. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann eine Auswanderungswelle. Im Mittelpunkt meiner Geschichte steht ein Junge, den ich Peter nennen werde. Er und seine Familie erlebten eine schwierige Zeit: Peters Mutter starb früh, und sein Vater wurde nach dem Krieg zur Aufbauarbeit in die Sowjetunion deportiert. Peter und seine Geschwister, Doris und Hanzi, lebten mit den Großeltern auf einem Bauernhof im Jahr 1949, einem langen Jahr des Wartens auf die Rückkehr ihres Vaters. Ich erzähle von Menschen, die an einem Ort gelebt haben. Die Alten sind gestorben, die Jüngeren leben teils noch dort, während viele ausgewandert sind. Eines Tages werden sie in alle Himmelsrichtungen zerstreut sein.

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Weit, hinter den Wäldern, Karin Gündisch

Język
Rok wydania
1992
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
5,90 zł

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3,6
Bardzo dobra
5 Ocena

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Tytuł
Weit, hinter den Wäldern
Język
niemiecki
Rok wydania
1992
Oprawa
miękka
ISBN10
3407781237
ISBN13
9783407781239
Seria
Kategorie
Ocena
3,6 z 5
Opis
Weit hinter Wäldern, Flüssen, Bergen und Grenzen liegt der Ort, von dem ich erzählen will. In Gedanken kehre ich immer wieder dahin zurück, als ob ich nach Hause ginge. Dieser Ort befindet sich in Siebenbürgen, Rumänien, das in mittelalterlichen Urkunden als Transsilvania, das Land jenseits des Waldes, bezeichnet wird. Hier leben Rumänen, Ungarn und Deutsche, die heute zunehmend miteinander leben. Die ersten Deutschen kamen vor etwa achthundert Jahren als Kolonisten nach Siebenbürgen, rodeten Wälder, legten Felder an und gründeten Dörfer und Städte. In ihren Siedlungsgebieten waren sie zunächst in der Mehrheit, jedoch später eine Minderheit. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann eine Auswanderungswelle. Im Mittelpunkt meiner Geschichte steht ein Junge, den ich Peter nennen werde. Er und seine Familie erlebten eine schwierige Zeit: Peters Mutter starb früh, und sein Vater wurde nach dem Krieg zur Aufbauarbeit in die Sowjetunion deportiert. Peter und seine Geschwister, Doris und Hanzi, lebten mit den Großeltern auf einem Bauernhof im Jahr 1949, einem langen Jahr des Wartens auf die Rückkehr ihres Vaters. Ich erzähle von Menschen, die an einem Ort gelebt haben. Die Alten sind gestorben, die Jüngeren leben teils noch dort, während viele ausgewandert sind. Eines Tages werden sie in alle Himmelsrichtungen zerstreut sein.