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Die Radiofamilie

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Im Herbst 1951 betritt eine „kettenrauchende Meerfrau mit Engelhaar, die mehr flüsterte als sprach“ die Hörspielabteilung des amerikanischen Besatzungssenders Rot-Weiß-Rot in Wien. Ingeborg Bachmann wird in den nächsten zwei Jahren das Unterhaltungsprogramm des Senders prägen und die Radiofamilie Floriani zur bekanntesten Sendung der Nachkriegszeit machen. Die Florianis sind bürgerlich und verschroben: Hans, der Paterfamilias und Oberlandesgerichtsrat, fühlt sich oft als „komische Figur“ in seiner Familie, während seine Frau Vilma, eine Generalstochter aus dem Ersten Weltkrieg, strenger mit dem Onkel Guido umgeht, einem ehemaligen Nazi, der als „Trottel“ gilt. Woche für Woche diskutieren sie mit Witz und Ironie über den Kalten Krieg, die Entnazifizierung und den Wiederaufbau sowie über das kleine Geschehen in Nachkriegsösterreich. Lange galten die von Ingeborg Bachmann verfassten Skripte als verloren, doch in diesem Band werden sie zusammen mit einem ausführlichen editorischen Nachwort des Herausgebers erstmals veröffentlicht.

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Die Radiofamilie, Ingeborg Bachmann

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Radiofamilie
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
410
ISBN10
3518463616
ISBN13
9783518463611
Seria
Kategorie
Ocena
3,6 z 5
Opis
Im Herbst 1951 betritt eine „kettenrauchende Meerfrau mit Engelhaar, die mehr flüsterte als sprach“ die Hörspielabteilung des amerikanischen Besatzungssenders Rot-Weiß-Rot in Wien. Ingeborg Bachmann wird in den nächsten zwei Jahren das Unterhaltungsprogramm des Senders prägen und die Radiofamilie Floriani zur bekanntesten Sendung der Nachkriegszeit machen. Die Florianis sind bürgerlich und verschroben: Hans, der Paterfamilias und Oberlandesgerichtsrat, fühlt sich oft als „komische Figur“ in seiner Familie, während seine Frau Vilma, eine Generalstochter aus dem Ersten Weltkrieg, strenger mit dem Onkel Guido umgeht, einem ehemaligen Nazi, der als „Trottel“ gilt. Woche für Woche diskutieren sie mit Witz und Ironie über den Kalten Krieg, die Entnazifizierung und den Wiederaufbau sowie über das kleine Geschehen in Nachkriegsösterreich. Lange galten die von Ingeborg Bachmann verfassten Skripte als verloren, doch in diesem Band werden sie zusammen mit einem ausführlichen editorischen Nachwort des Herausgebers erstmals veröffentlicht.