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Cristóbal oder die Reise nach Indien

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„Dass ich erzähle, war nicht vorgesehen.“ Bartolomeo, der Bruder Cristóbals, des großen Kolumbus, berichtet als alter Mann von Kolumbus' Traum, der auch sein eigener wurde. Er reflektiert die fieberhafte Neugier der Seefahrer, die in der Neuen Welt oft in Grausamkeit umschlug. Der Roman ist ein atmosphärisch dichter und leicht melancholischer Abenteuerbericht. Bartolomeo entdeckt durch seine winzige Handschrift das Tor zur Welt und trägt unermüdlich für einen Lissaboner Kartographen die Orte auf Karten ein, die die Welt neu formen. So findet er seinen Platz in einer lebendigen Stadt voller Mathematiker, Geographen, Schiffsbauer und Seefahrer, einem Schmelztiegel aus Portugiesen, Genuesern, Juden und Arabern. Auch Cristóbal wird von dem Wissensdrang der Zeit ergriffen und bereitet mit Bartolomeo acht Jahre lang die große Reise nach Indien vor. Der Erfolg ist bekannt, doch Bartolomeo fragt sich, wann die Neugier ihre Unschuld verlor. Warum entdecken, wenn man am Ende die Entdeckten tötet? Orsennas Roman ist von diesen Fragen getrieben und feiert gleichzeitig das Meer, die Seefahrt und die Sehnsucht der Entdecker. Es ist ein farbenprächtiger Roman über brüderliche Liebe, menschliche Neugier, Humanität und die dunklen Seiten des Menschen.

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Cristóbal oder die Reise nach Indien, Erik Orsenna

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(twarda)
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3,7
Bardzo dobra
189 Ocena

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Tytuł
Cristóbal oder die Reise nach Indien
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2012
Oprawa
twarda
ISBN10
3406630081
ISBN13
9783406630088
Seria
Ocena
3,7 z 5
Opis
„Dass ich erzähle, war nicht vorgesehen.“ Bartolomeo, der Bruder Cristóbals, des großen Kolumbus, berichtet als alter Mann von Kolumbus' Traum, der auch sein eigener wurde. Er reflektiert die fieberhafte Neugier der Seefahrer, die in der Neuen Welt oft in Grausamkeit umschlug. Der Roman ist ein atmosphärisch dichter und leicht melancholischer Abenteuerbericht. Bartolomeo entdeckt durch seine winzige Handschrift das Tor zur Welt und trägt unermüdlich für einen Lissaboner Kartographen die Orte auf Karten ein, die die Welt neu formen. So findet er seinen Platz in einer lebendigen Stadt voller Mathematiker, Geographen, Schiffsbauer und Seefahrer, einem Schmelztiegel aus Portugiesen, Genuesern, Juden und Arabern. Auch Cristóbal wird von dem Wissensdrang der Zeit ergriffen und bereitet mit Bartolomeo acht Jahre lang die große Reise nach Indien vor. Der Erfolg ist bekannt, doch Bartolomeo fragt sich, wann die Neugier ihre Unschuld verlor. Warum entdecken, wenn man am Ende die Entdeckten tötet? Orsennas Roman ist von diesen Fragen getrieben und feiert gleichzeitig das Meer, die Seefahrt und die Sehnsucht der Entdecker. Es ist ein farbenprächtiger Roman über brüderliche Liebe, menschliche Neugier, Humanität und die dunklen Seiten des Menschen.