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Schwarze Sonne scheine

Roman

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  • 287 stron
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Das Dilemma im zweiten Roman von Albert Ostermaier ist sowohl existentielle als auch moralische und gesellschaftliche Dimensionen umfassend. Ein junger Mann, der in einem katholischen Internat in Bayern aufwuchs und Schriftsteller werden möchte, steht vor der Wahl zwischen sicherem Tod und ungewissem Überleben, das ihn in die Hände zweier unbekannter Menschen zwingt. Eine prominente Ärztin diagnostiziert eine tödliche Krankheit, die nur sie erkennt und die eine sofortige Therapie in Texas erfordert. Sein väterlicher Mentor, ein katholischer Priester, rät ihm, der Ärztin zu vertrauen und in die USA zu reisen. Der angehende Schriftsteller ringt mit seiner Entscheidung: Soll er andere Diagnosen einholen, obwohl diese die Krankheit nicht erkennen können? Oder den Rat seiner Eltern befolgen und sich dem Krankenhaus anvertrauen? Stattdessen reflektiert er über sein Leben und die Ereignisse, die zu dieser Krise führten. Seine Rückschau auf die Internatsjahre entfaltet ein erschütterndes Panorama moralisch-politischer Strukturen im Süden Deutschlands, wo der Einzelne wenig zählt und die Kirche dominiert. Nur wer sich gegen diese Hierarchien auflehnt, kann, wie Ostermaier, einfühlsam und zugleich distanziert vom Leiden erzählen.

Wydanie

Zakup książki

Schwarze Sonne scheine, Albert Ostermaier

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
15,90 zł

Metody płatności

3,1
Dobra
10 Ocena

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Tytuł
Schwarze Sonne scheine
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
287
ISBN10
3518463632
ISBN13
9783518463635
Seria
Ocena
3,1 z 5
Opis
Das Dilemma im zweiten Roman von Albert Ostermaier ist sowohl existentielle als auch moralische und gesellschaftliche Dimensionen umfassend. Ein junger Mann, der in einem katholischen Internat in Bayern aufwuchs und Schriftsteller werden möchte, steht vor der Wahl zwischen sicherem Tod und ungewissem Überleben, das ihn in die Hände zweier unbekannter Menschen zwingt. Eine prominente Ärztin diagnostiziert eine tödliche Krankheit, die nur sie erkennt und die eine sofortige Therapie in Texas erfordert. Sein väterlicher Mentor, ein katholischer Priester, rät ihm, der Ärztin zu vertrauen und in die USA zu reisen. Der angehende Schriftsteller ringt mit seiner Entscheidung: Soll er andere Diagnosen einholen, obwohl diese die Krankheit nicht erkennen können? Oder den Rat seiner Eltern befolgen und sich dem Krankenhaus anvertrauen? Stattdessen reflektiert er über sein Leben und die Ereignisse, die zu dieser Krise führten. Seine Rückschau auf die Internatsjahre entfaltet ein erschütterndes Panorama moralisch-politischer Strukturen im Süden Deutschlands, wo der Einzelne wenig zählt und die Kirche dominiert. Nur wer sich gegen diese Hierarchien auflehnt, kann, wie Ostermaier, einfühlsam und zugleich distanziert vom Leiden erzählen.