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Die Puppen von Poshansk

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Sibirische Goldbergwerke und Gulags bilden die Kulisse dieses tragikomischen Romans, in dem das Grauen zum Normalzustand geworden ist. Neumann, Großmeister der literarischen Satire, erzählt die Geschichte des abgehalfterten US-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Walter Mayflower Watkins, der sich von seiner Good-Will-Reise durch die UdSSR politischen Aufwind verspricht. In Poshansk trifft er auf den Trotzkisten Toboggen, der aus der lebenslänglichen Verbannung hervorgeholt wurde, um die Greuelmärchen über Massenliquidierungen in der UdSSR zu widerlegen. Watkins verliert den eigentlichen Grund seiner Reise aus den Augen, verliebt sich in Ursula Toboggena, eine linientreue Dolmetscherin, und erkennt nicht, dass er durch eine Welt der Zwangsarbeitslager reist. Alle Figuren in Poshansk – wie der Trotzkist Toboggen, dessen stalinistische Tochter, ein aus deutschen KZs geflüchteter Jude, amerikanische Finanzhyänen und ein Nazihenker – sind nichts anderes als Marionetten der politischen Systeme Kapitalismus und Kommunismus. In dieser bitterbösen Satire tummeln sich verzweifelte amerikanische Präsidentschaftskandidaten, sexsüchtige Stalinistinnen und brutale Nazischergen. Währenddessen proben unbeugsame Gulaghäftlinge den Aufstand gegen Stalin. Die Stunden der Diktatur scheinen gezählt.

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Die Puppen von Poshansk, Robert Neumann

Język
Rok wydania
1952
Oprawa
(twarda)
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2,4
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Tytuł
Die Puppen von Poshansk
Język
niemiecki
Wydawca
Desch
Rok wydania
1952
Oprawa
twarda
Seria
Oryginalna nazwa
Insurrection at Poshansk
Ocena
2,35 z 5
Opis
Sibirische Goldbergwerke und Gulags bilden die Kulisse dieses tragikomischen Romans, in dem das Grauen zum Normalzustand geworden ist. Neumann, Großmeister der literarischen Satire, erzählt die Geschichte des abgehalfterten US-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Walter Mayflower Watkins, der sich von seiner Good-Will-Reise durch die UdSSR politischen Aufwind verspricht. In Poshansk trifft er auf den Trotzkisten Toboggen, der aus der lebenslänglichen Verbannung hervorgeholt wurde, um die Greuelmärchen über Massenliquidierungen in der UdSSR zu widerlegen. Watkins verliert den eigentlichen Grund seiner Reise aus den Augen, verliebt sich in Ursula Toboggena, eine linientreue Dolmetscherin, und erkennt nicht, dass er durch eine Welt der Zwangsarbeitslager reist. Alle Figuren in Poshansk – wie der Trotzkist Toboggen, dessen stalinistische Tochter, ein aus deutschen KZs geflüchteter Jude, amerikanische Finanzhyänen und ein Nazihenker – sind nichts anderes als Marionetten der politischen Systeme Kapitalismus und Kommunismus. In dieser bitterbösen Satire tummeln sich verzweifelte amerikanische Präsidentschaftskandidaten, sexsüchtige Stalinistinnen und brutale Nazischergen. Währenddessen proben unbeugsame Gulaghäftlinge den Aufstand gegen Stalin. Die Stunden der Diktatur scheinen gezählt.