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Selbstmord

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Es gibt Bücher, die sind von den Umständen ihrer Entstehung so sehr geprägt, dass man sie, sobald man diese Umstände kennt, mit anderen Augen betrachtet und nie mehr unbefangen lesen kann. Das Manuskript von ›Selbstmord‹ hat Édouard Levé im Oktober 2007 an seinen Verleger geschickt, der ihn kurz darauf zurückrief, seine Begeisterung mitteilte, und ein Treffen mit ihm ausmachte, um über den Text zu sprechen. Zu diesem Treffen kam es nie: Édouard Levé, zu diesem Zeitpunkt 42 Jahre alt, erhängte sich nur wenige Tage nach dem Telefonat und noch vor dem verabredeten Treffen in seiner Pariser Wohnung. ›Selbstmord‹ ist sein Vermächtnis, es ist eine Ansprache an ein Gegenüber, das Selbstmord verübt hat, es ist die Rekonstruktion, das Wiederaufrufen einer scheiternden Biografie. Derjenige, der sich selbst tötet, hinterlässt den Hinterbliebenen offene, unbeantwortbare Fragen. Er lässt sie mit diesen alleine. Vor dem Hintergrund der Geschichte des Autors gewinnt dieser zarte, kluge, suchende Text eine schockierende Dringlichkeit, die aufwühlt und bewegt, bestürzt und berührt.

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Selbstmord, Édouard Levé

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
24,93 zł

Metody płatności

4,2
Bardzo dobra
2409 Ocena

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Tytuł
Selbstmord
Język
niemiecki
Rok wydania
2012
Oprawa
twarda
ISBN10
3882215917
ISBN13
9783882215915
Seria
Kategorie
Pierwsze wydanie
2008
Oryginalna nazwa
Suicide
Ocena
4,2 z 5
Opis
Es gibt Bücher, die sind von den Umständen ihrer Entstehung so sehr geprägt, dass man sie, sobald man diese Umstände kennt, mit anderen Augen betrachtet und nie mehr unbefangen lesen kann. Das Manuskript von ›Selbstmord‹ hat Édouard Levé im Oktober 2007 an seinen Verleger geschickt, der ihn kurz darauf zurückrief, seine Begeisterung mitteilte, und ein Treffen mit ihm ausmachte, um über den Text zu sprechen. Zu diesem Treffen kam es nie: Édouard Levé, zu diesem Zeitpunkt 42 Jahre alt, erhängte sich nur wenige Tage nach dem Telefonat und noch vor dem verabredeten Treffen in seiner Pariser Wohnung. ›Selbstmord‹ ist sein Vermächtnis, es ist eine Ansprache an ein Gegenüber, das Selbstmord verübt hat, es ist die Rekonstruktion, das Wiederaufrufen einer scheiternden Biografie. Derjenige, der sich selbst tötet, hinterlässt den Hinterbliebenen offene, unbeantwortbare Fragen. Er lässt sie mit diesen alleine. Vor dem Hintergrund der Geschichte des Autors gewinnt dieser zarte, kluge, suchende Text eine schockierende Dringlichkeit, die aufwühlt und bewegt, bestürzt und berührt.