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Paradise Ost

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„Was für eine DDR! Jo McMillan erzählt aus dem Inneren eines Sogs: wie es war, dort, wo alle wegwollten, hinzuwollen. Sie erzählt so anrührend, mit einem so feinen Sinn fürs Absurde, daß man in diesen Sog sofort hineingerissen wird.“ Antje Rávic Strubel „Ich hatte nicht erwartet, dass die Berliner Mauer sauber und weiß und glatt sein würde. Sie sah mehr wie die Einfassung eines Schwimmbads aus als die Grenze zum Kalten Krieg. Auf dem Gras des Niemandslandes hoppelten dicke Kaninchen herum und fraßen, als würde niemand sie je jagen und nichts könnte sie aus der Ruhe bringen. Das war ihr Gebiet, hier herrschten sie. Berlin bestand aus drei Teilen: Ost, West und Kaninchenland.“ Als Jess mit ihrer Mutter Ende der 70er Jahre nach Ost-Berlin kommt, ist die Engländerin überrascht von der anderen Welt jenseits des Eisernen Vorhangs. Für ihre Mutter erfüllt sich ein Lebenstraum: Der Sozialismus ist für die glühende Kommunistin Realität, und sie wird als Lehrerin geachtet. Jess hingegen erkennt bald, was es bedeutet, im Land der Gleichen anders zu sein. Aus anfänglichen Unterschieden entwickeln sich untragbare Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit, und Jess steht vor einer schweren Entscheidung – zwischen ihrer Mutter und ihrer Freiheit. Ein warmherzig-humorvoller Roman über das Erwachsenwerden unter besonderen Bedingungen und eine Zeitreise in eine vergangene Welt, die aus dieser Perspektive neu betrachtet wird.

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Paradise Ost, Jo McMillan

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Paradise Ost
Język
niemiecki
Wydawca
Ullstein
Rok wydania
2016
Oprawa
twarda
ISBN10
3550081073
ISBN13
9783550081071
Seria
Kategorie
Ocena
3,1 z 5
Opis
„Was für eine DDR! Jo McMillan erzählt aus dem Inneren eines Sogs: wie es war, dort, wo alle wegwollten, hinzuwollen. Sie erzählt so anrührend, mit einem so feinen Sinn fürs Absurde, daß man in diesen Sog sofort hineingerissen wird.“ Antje Rávic Strubel „Ich hatte nicht erwartet, dass die Berliner Mauer sauber und weiß und glatt sein würde. Sie sah mehr wie die Einfassung eines Schwimmbads aus als die Grenze zum Kalten Krieg. Auf dem Gras des Niemandslandes hoppelten dicke Kaninchen herum und fraßen, als würde niemand sie je jagen und nichts könnte sie aus der Ruhe bringen. Das war ihr Gebiet, hier herrschten sie. Berlin bestand aus drei Teilen: Ost, West und Kaninchenland.“ Als Jess mit ihrer Mutter Ende der 70er Jahre nach Ost-Berlin kommt, ist die Engländerin überrascht von der anderen Welt jenseits des Eisernen Vorhangs. Für ihre Mutter erfüllt sich ein Lebenstraum: Der Sozialismus ist für die glühende Kommunistin Realität, und sie wird als Lehrerin geachtet. Jess hingegen erkennt bald, was es bedeutet, im Land der Gleichen anders zu sein. Aus anfänglichen Unterschieden entwickeln sich untragbare Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit, und Jess steht vor einer schweren Entscheidung – zwischen ihrer Mutter und ihrer Freiheit. Ein warmherzig-humorvoller Roman über das Erwachsenwerden unter besonderen Bedingungen und eine Zeitreise in eine vergangene Welt, die aus dieser Perspektive neu betrachtet wird.