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Die Haltlosen

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Ein gigantisches Buch, das nicht nur durch seinen Umfang, sondern auch durch seine Wirkung besticht. Der Roman markiert den Beginn einer neuen Epoche und gilt als Opus Magnum der modernen türkischen Literatur. Kaum ein anderes Werk hat in den letzten 30 Jahren die türkischen Intellektuellen so stark beeinflusst. Vergleichbar mit Ulysses von James Joyce, ist es trickreich, unterhaltsam, verschachtelt und avantgardistisch. Der „Haltlose“ ist eine Figur, die sich selbst hinterfragt und nach dem Sinn des Lebens, der Wahrheit und der Schönheit sucht. Er verkörpert Elemente von Hamlet, Oblomov, Don Quichote und Jesus. Turgut Özben, ein junger Bauingenieur, lebt in geordneten Verhältnissen und ist verheiratet mit zwei Kindern. Die Nachricht vom Selbstmord seines ehemals besten Freundes Selim Isik erschüttert ihn. Turgut sucht Selims Freunde auf, die aus verschiedenen Kreisen stammen und jeweils ein anderes Bild von Selim, dem „Haltlosen“, zeichnen. Seine Reise wird sowohl innerlich als auch äußerlich, wobei Fiktion und Realität miteinander verschmelzen. Turgut selbst wird zum „Haltlosen“. Das Werk parodiert alles: Leben, Sprache und Geschichte. Die Erzählstruktur nutzt vielfältige literarische Mittel wie Tagebuch, Brief, Theater und Autobiographie. Die Sprache ist humorvoll und ironisch, jedoch frei von Sarkasmus und Zynismus.

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Die Haltlosen, Oğuz Atay

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Haltlosen
Język
niemiecki
Autorzy
Oğuz Atay
Wydawca
Binooki
Rok wydania
2016
Oprawa
twarda
ISBN10
3943562557
ISBN13
9783943562552
Seria
Kategorie
Ocena
4,55 z 5
Opis
Ein gigantisches Buch, das nicht nur durch seinen Umfang, sondern auch durch seine Wirkung besticht. Der Roman markiert den Beginn einer neuen Epoche und gilt als Opus Magnum der modernen türkischen Literatur. Kaum ein anderes Werk hat in den letzten 30 Jahren die türkischen Intellektuellen so stark beeinflusst. Vergleichbar mit Ulysses von James Joyce, ist es trickreich, unterhaltsam, verschachtelt und avantgardistisch. Der „Haltlose“ ist eine Figur, die sich selbst hinterfragt und nach dem Sinn des Lebens, der Wahrheit und der Schönheit sucht. Er verkörpert Elemente von Hamlet, Oblomov, Don Quichote und Jesus. Turgut Özben, ein junger Bauingenieur, lebt in geordneten Verhältnissen und ist verheiratet mit zwei Kindern. Die Nachricht vom Selbstmord seines ehemals besten Freundes Selim Isik erschüttert ihn. Turgut sucht Selims Freunde auf, die aus verschiedenen Kreisen stammen und jeweils ein anderes Bild von Selim, dem „Haltlosen“, zeichnen. Seine Reise wird sowohl innerlich als auch äußerlich, wobei Fiktion und Realität miteinander verschmelzen. Turgut selbst wird zum „Haltlosen“. Das Werk parodiert alles: Leben, Sprache und Geschichte. Die Erzählstruktur nutzt vielfältige literarische Mittel wie Tagebuch, Brief, Theater und Autobiographie. Die Sprache ist humorvoll und ironisch, jedoch frei von Sarkasmus und Zynismus.