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Der Gott in einer Nuß

Fliegende Blätter von Kult und Gebet

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Über die Sinnhaftigkeit und Struktur der kultischen Handlungen im Christentum ist viel diskutiert worden, oft mit theoretisch-theologischem Ansatz. Christian Lehnert, als Theologe und Dichter, wählt einen eigenen Zugang: den des Dichters. In seiner typischen Mischung aus Reflexion, Schau und Erzählung nutzt er verschiedene sprachliche Register, von klarer bis expressiver Prosa, um sich den festen Formen des kultischen Vollzugs zu nähern, deren Bedeutung vielen verloren gegangen ist: Kyrie, Gloria, Glaubensbekenntnis, Abendmahl. Seine Beobachtungen und Meditationen führen zu einer energetischen Erfahrung der „Leere“, die auf mystische Gotteserlebnisse zurückblickt und gängige Verständnisroutinen durchbricht. Lehnert hinterfragt kritisch den Konservativismus und dessen erstarrte Religionspraxis sowie die charismatischen, liberalen oder esoterischen Bewegungen, die glauben, das Christentum neu interpretieren zu können. Er zeigt, dass die Gestalt des Christentums notwendig ungeworden ist, seine Unabgeschlossenheit und Strömungsform auf etwas, das immer aussteht. Dies wird erst offenbaren, was das Christentum seit jeher war – seine Schönheit und Liebe.

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Der Gott in einer Nuß, Christian Lehnert

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
12,30 zł

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5,0
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Tytuł
Der Gott in einer Nuß
Podtytuł
Fliegende Blätter von Kult und Gebet
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
Liczba stron
236
ISBN10
3518425862
ISBN13
9783518425862
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Über die Sinnhaftigkeit und Struktur der kultischen Handlungen im Christentum ist viel diskutiert worden, oft mit theoretisch-theologischem Ansatz. Christian Lehnert, als Theologe und Dichter, wählt einen eigenen Zugang: den des Dichters. In seiner typischen Mischung aus Reflexion, Schau und Erzählung nutzt er verschiedene sprachliche Register, von klarer bis expressiver Prosa, um sich den festen Formen des kultischen Vollzugs zu nähern, deren Bedeutung vielen verloren gegangen ist: Kyrie, Gloria, Glaubensbekenntnis, Abendmahl. Seine Beobachtungen und Meditationen führen zu einer energetischen Erfahrung der „Leere“, die auf mystische Gotteserlebnisse zurückblickt und gängige Verständnisroutinen durchbricht. Lehnert hinterfragt kritisch den Konservativismus und dessen erstarrte Religionspraxis sowie die charismatischen, liberalen oder esoterischen Bewegungen, die glauben, das Christentum neu interpretieren zu können. Er zeigt, dass die Gestalt des Christentums notwendig ungeworden ist, seine Unabgeschlossenheit und Strömungsform auf etwas, das immer aussteht. Dies wird erst offenbaren, was das Christentum seit jeher war – seine Schönheit und Liebe.