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Diese Freuden

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Schmerzhafte Liebe, ungezügeltes Begehren und körperliche Ekstase prägen das autobiografisch geprägte Werk, in dem Colette sich ganz dem Leben der Pariser Bohème widmet. In einer dunklen Opiumhöhle trifft sie die geheimnisvolle Charlotte und ihren auffallend jungen Liebhaber, lauscht dem alternden Don Juan Damien, der von seinen Eroberungen verlassen wurde, und begegnet der Dichterin Renée Vivien – jung, schön, reich und dem Alkohol verfallen – deren Gedichte von der Liebe zu Frauen handeln. Colette sucht das Unausgesprochene und thematisiert auch persönliche Niederlagen. Sie bezeichnet dieses Werk als ihr freimütigstes und intimstes, in dem sie näher bei sich selbst und den Themen ihres Schreibens ist: der Vielgestaltigkeit von Sexualität und dem Wesen der Liebe. Sie berichtet von Herausforderungen in weiblichen Lebensgemeinschaften und ihren Erfahrungen als junge Frau in einem Kreis männlicher Homosexueller. Colette zeigt auf, wie wenig das Sinnliche sich auf das Körperliche reduzieren lässt. Mit scharfem Blick auf die Gesellschaft und einfühlsamen Beschreibungen menschlicher Schicksale nimmt sie eine Sonderstellung in der französischen Literatur ein. Sie kritisiert die Ehe, schreibt offen über Sexualität und zeichnet lebensechte Frauenfiguren, die sich den Konventionen der Zeit widersetzen. Colette gilt als eine der außergewöhnlichsten französischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.

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Diese Freuden, Colette Gauthier-Villars

Język
Rok wydania
1983
Oprawa
(twarda)
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3,4
Dobra
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Tytuł
Diese Freuden
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1983
Oprawa
twarda
Seria
Kategorie
Ocena
3,35 z 5
Opis
Schmerzhafte Liebe, ungezügeltes Begehren und körperliche Ekstase prägen das autobiografisch geprägte Werk, in dem Colette sich ganz dem Leben der Pariser Bohème widmet. In einer dunklen Opiumhöhle trifft sie die geheimnisvolle Charlotte und ihren auffallend jungen Liebhaber, lauscht dem alternden Don Juan Damien, der von seinen Eroberungen verlassen wurde, und begegnet der Dichterin Renée Vivien – jung, schön, reich und dem Alkohol verfallen – deren Gedichte von der Liebe zu Frauen handeln. Colette sucht das Unausgesprochene und thematisiert auch persönliche Niederlagen. Sie bezeichnet dieses Werk als ihr freimütigstes und intimstes, in dem sie näher bei sich selbst und den Themen ihres Schreibens ist: der Vielgestaltigkeit von Sexualität und dem Wesen der Liebe. Sie berichtet von Herausforderungen in weiblichen Lebensgemeinschaften und ihren Erfahrungen als junge Frau in einem Kreis männlicher Homosexueller. Colette zeigt auf, wie wenig das Sinnliche sich auf das Körperliche reduzieren lässt. Mit scharfem Blick auf die Gesellschaft und einfühlsamen Beschreibungen menschlicher Schicksale nimmt sie eine Sonderstellung in der französischen Literatur ein. Sie kritisiert die Ehe, schreibt offen über Sexualität und zeichnet lebensechte Frauenfiguren, die sich den Konventionen der Zeit widersetzen. Colette gilt als eine der außergewöhnlichsten französischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.