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Schneeglöckchenfeste

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Hrabal B, wie Dr. jur. Bohumil Hrabal als briefeschreibender Autor zu unterzeichnen pflegte, wurde 1914 im mährischen Brünn geboren, wuchs aber im böhmischen Nymburg, einem Elbestädtchen auf. In dessen Nähe liegt die Waldortschaft Kersko, wo Hrabal B, seit seiner Studienzeit »Prager«, ein kleines Wochenendhaus hatte. Dieses recht bohemehaft eingerichtete Häuschen war immer dann seine Zuflucht, wenn der Besucherstrom in seiner Prager Wohnung unerträglich wurde. Allerdings ereichten die Besucher den tschechischen Schriftsteller mit der größten in- und ausländischen Lesergemeinde auch dort. Und vor schierer Verzweiflung hierüber retteten ihn wohl nur zwei Umstände: Seine Schlaflosigkeit - wenigstens nachts konnter er an seiner altertümlichen Schreibmaschine sitzen - und das Abschildern der Leute und Geschehnisse im waldeinsamen Kersko. Für fünfzehn Erzählungen mit hundert Begebenheiten und tausend Erstaunlichkeiten bildet das Waldstädtchen den unsichtbaren Rahmen. An Bewohnern hat es allem Anschein nach keine ›Bürger‹, sondern ausschließlich ›Originale‹.

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Schneeglöckchenfeste, Bohumil Hrabal

Język
Rok wydania
1981
Oprawa
(twarda)
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Bardzo dobra
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Tytuł
Schneeglöckchenfeste
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1981
Oprawa
twarda
Seria
Kategorie
Ocena
4,2 z 5
Opis
Hrabal B, wie Dr. jur. Bohumil Hrabal als briefeschreibender Autor zu unterzeichnen pflegte, wurde 1914 im mährischen Brünn geboren, wuchs aber im böhmischen Nymburg, einem Elbestädtchen auf. In dessen Nähe liegt die Waldortschaft Kersko, wo Hrabal B, seit seiner Studienzeit »Prager«, ein kleines Wochenendhaus hatte. Dieses recht bohemehaft eingerichtete Häuschen war immer dann seine Zuflucht, wenn der Besucherstrom in seiner Prager Wohnung unerträglich wurde. Allerdings ereichten die Besucher den tschechischen Schriftsteller mit der größten in- und ausländischen Lesergemeinde auch dort. Und vor schierer Verzweiflung hierüber retteten ihn wohl nur zwei Umstände: Seine Schlaflosigkeit - wenigstens nachts konnter er an seiner altertümlichen Schreibmaschine sitzen - und das Abschildern der Leute und Geschehnisse im waldeinsamen Kersko. Für fünfzehn Erzählungen mit hundert Begebenheiten und tausend Erstaunlichkeiten bildet das Waldstädtchen den unsichtbaren Rahmen. An Bewohnern hat es allem Anschein nach keine ›Bürger‹, sondern ausschließlich ›Originale‹.