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Unter den Udala Bäumen

Roman

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Chinelo Okparantas Debütroman ist ein bewegender Kriegs- und Liebesroman, der 1968, ein Jahr nach Beginn des Biafra-Kriegs in Nigeria, spielt. Die Protagonistin Ijeoma, ein Mädchen, das unter den Schrecken des Krieges und einer verheerenden Hungersnot leidet, verliert ihren Vater bei einem Bombenangriff. Da ihre Mutter nicht mehr für sie sorgen kann, wird Ijeoma zu Freunden der Familie in ein entferntes Dorf geschickt. Dort trifft sie Amina, eine gleichaltrige, alleinstehende Mädchen, und zwischen den beiden, einer christlichen Igbo und einer muslimischen Hausa, entwickelt sich eine leidenschaftliche Freundschaft. Als ihre Beziehung aufgrund ethnischer und gesellschaftlicher Vorurteile ans Licht kommt, muss Ijeoma zu ihrer streng religiösen Mutter zurückkehren. Verzweifelt findet sie Trost bei der älteren Ndidi, die sie in die geheime homosexuelle Szene einführt. Doch der Druck der Gesellschaft und die Angst vor Entdeckung führen dazu, dass Ijeoma Chibundu, einen Freund aus Kindertagen, heiratet. Okparanta beleuchtet einfühlsam die inneren Konflikte, mit denen Ijeoma als junge Frau in Nigeria konfrontiert ist, und thematisiert ihre lesbische Identität, den gescheiterten Biafra-Krieg, das Tabu zwischen Igbo und Hausa sowie die Macht der Kirche, die gleichgeschlechtliche Liebe verurteilt. Der Roman bietet einen eindringlichen Einblick in das schwierige Erwachsenwerden in einem von Gewalt und Vorurteilen geprägten Umfeld.

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Unter den Udala Bäumen, Chinelo Okparanta

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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4,0
Bardzo dobra
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Tytuł
Unter den Udala Bäumen
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Wunderhorn
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
ISBN10
3884235915
ISBN13
9783884235911
Seria
Pierwsze wydanie
2015
Oryginalna nazwa
Under the Udala Trees
Ocena
3,95 z 5
Opis
Chinelo Okparantas Debütroman ist ein bewegender Kriegs- und Liebesroman, der 1968, ein Jahr nach Beginn des Biafra-Kriegs in Nigeria, spielt. Die Protagonistin Ijeoma, ein Mädchen, das unter den Schrecken des Krieges und einer verheerenden Hungersnot leidet, verliert ihren Vater bei einem Bombenangriff. Da ihre Mutter nicht mehr für sie sorgen kann, wird Ijeoma zu Freunden der Familie in ein entferntes Dorf geschickt. Dort trifft sie Amina, eine gleichaltrige, alleinstehende Mädchen, und zwischen den beiden, einer christlichen Igbo und einer muslimischen Hausa, entwickelt sich eine leidenschaftliche Freundschaft. Als ihre Beziehung aufgrund ethnischer und gesellschaftlicher Vorurteile ans Licht kommt, muss Ijeoma zu ihrer streng religiösen Mutter zurückkehren. Verzweifelt findet sie Trost bei der älteren Ndidi, die sie in die geheime homosexuelle Szene einführt. Doch der Druck der Gesellschaft und die Angst vor Entdeckung führen dazu, dass Ijeoma Chibundu, einen Freund aus Kindertagen, heiratet. Okparanta beleuchtet einfühlsam die inneren Konflikte, mit denen Ijeoma als junge Frau in Nigeria konfrontiert ist, und thematisiert ihre lesbische Identität, den gescheiterten Biafra-Krieg, das Tabu zwischen Igbo und Hausa sowie die Macht der Kirche, die gleichgeschlechtliche Liebe verurteilt. Der Roman bietet einen eindringlichen Einblick in das schwierige Erwachsenwerden in einem von Gewalt und Vorurteilen geprägten Umfeld.