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Spieglein, Spieglein

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Im Schlafzimmer sollte er nicht hängen, zerbrochen bringt er sieben Jahre Pech – der Spiegel übt seit jeher eine besondere Faszination aus. Als Motiv hat er in Literatur und Kunst vielfältigen Einzug gehalten, sei es als Symbol für (Selbst-)Erkenntnis, als Machtmittel, das in die Zukunft blickt, oder als Tor in eine andere Welt. In Corinna Antelmanns Kurzgeschichte entdeckt die Hauptfigur, ein junges Mädchen, dass ihr Spiegelbild ein Eigenleben hat, das sich nur offenbart, wenn sie nicht hinschaut. Dieses Spiegelbild ist verlogen und beginnt mit Ablehnung und Wut, wandelt sich jedoch langsam zu Neugier und Annäherung. Schließlich streckt das Mädchen die Hand aus, berührt die kalte Fläche und greift hindurch. Sie wechselt die Seite, betritt einen fremd-vertrauten Raum und begegnet ihrem Spiegelbild. Mit diesem mutigen Schritt wird Akzeptanz möglich, ein Miteinander und letztlich ein fröhliches Beisammensein. Antelmanns Text ist im magischen Realismus angesiedelt und lässt zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten offen. Diese Offenheit inspiriert den jungen Künstler Lukas Vogl zu einer bildintensiven, textreduzierten Umsetzung, die den emotionalen Wandel der Hauptfigur ausdrucksstark in Szene setzt und gekonnt mit den zwei Welten spielt. Ein Spiegel soll spiegeln, basta.

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Spieglein, Spieglein, Corinna Antelmann

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Spieglein, Spieglein
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
twarda
Liczba stron
48
ISBN10
370223800X
ISBN13
9783702238001
Seria
Opis
Im Schlafzimmer sollte er nicht hängen, zerbrochen bringt er sieben Jahre Pech – der Spiegel übt seit jeher eine besondere Faszination aus. Als Motiv hat er in Literatur und Kunst vielfältigen Einzug gehalten, sei es als Symbol für (Selbst-)Erkenntnis, als Machtmittel, das in die Zukunft blickt, oder als Tor in eine andere Welt. In Corinna Antelmanns Kurzgeschichte entdeckt die Hauptfigur, ein junges Mädchen, dass ihr Spiegelbild ein Eigenleben hat, das sich nur offenbart, wenn sie nicht hinschaut. Dieses Spiegelbild ist verlogen und beginnt mit Ablehnung und Wut, wandelt sich jedoch langsam zu Neugier und Annäherung. Schließlich streckt das Mädchen die Hand aus, berührt die kalte Fläche und greift hindurch. Sie wechselt die Seite, betritt einen fremd-vertrauten Raum und begegnet ihrem Spiegelbild. Mit diesem mutigen Schritt wird Akzeptanz möglich, ein Miteinander und letztlich ein fröhliches Beisammensein. Antelmanns Text ist im magischen Realismus angesiedelt und lässt zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten offen. Diese Offenheit inspiriert den jungen Künstler Lukas Vogl zu einer bildintensiven, textreduzierten Umsetzung, die den emotionalen Wandel der Hauptfigur ausdrucksstark in Szene setzt und gekonnt mit den zwei Welten spielt. Ein Spiegel soll spiegeln, basta.