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Kazimira

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Ein abgelegener Ort am Baltischen Meer, Ende des 19. Jahrhunderts. Kazimira bringt ihrem Mann Antas angeschwemmten Bernstein vom Strand. Antas, der begabteste Dreher der Gegend, wird einer der wichtigsten Arbeiter im Bernsteinwerk von Moritz Hirschberg. Während Antas arbeitet, kümmert sich Kazimira um Haus und Kind, obwohl sie selbst arbeiten möchte. Als der Untertagebau schließlich erfolgreich wird, treten Neid, Missgunst sowie Antisemitismus und Nationalismus im Kaiserreich zutage. Kazimira erkennt, dass sie ihren Weg allein gehen muss, besonders als die Hirschbergs vertrieben werden und ihr Sohn im Ersten Weltkrieg zerbricht. Sie bleibt bei der leeren Grube, einst Ort des Wohlstands, und wird Jahrzehnte später, am Ende des Zweiten Weltkriegs, zur letzten Zeugin deutscher Verbrechen. Der Roman thematisiert den größten Bernsteinabbau der Geschichte und reflektiert drängende Fragen zu Hass und Gewalt sowie den Wert des Lebens. Die Frauen, denen über fünf Generationen gefolgt wird, entwerfen eine Gegenwelt, wobei Kazimira im Mittelpunkt steht und um Selbstbestimmung ringt. Der Roman verbindet Familiengeschichten mit historischen Einschnitten und lässt die Menschen in ihren Umständen lebendig werden. So entfaltet sich ein Panorama eines furchtbaren Jahrhunderts, das erhellend und bewegend ist.

Wydanie

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Kazimira, Svenja Leiber

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kazimira
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
ISBN10
3518430068
ISBN13
9783518430064
Seria
Ocena
4,2 z 5
Opis
Ein abgelegener Ort am Baltischen Meer, Ende des 19. Jahrhunderts. Kazimira bringt ihrem Mann Antas angeschwemmten Bernstein vom Strand. Antas, der begabteste Dreher der Gegend, wird einer der wichtigsten Arbeiter im Bernsteinwerk von Moritz Hirschberg. Während Antas arbeitet, kümmert sich Kazimira um Haus und Kind, obwohl sie selbst arbeiten möchte. Als der Untertagebau schließlich erfolgreich wird, treten Neid, Missgunst sowie Antisemitismus und Nationalismus im Kaiserreich zutage. Kazimira erkennt, dass sie ihren Weg allein gehen muss, besonders als die Hirschbergs vertrieben werden und ihr Sohn im Ersten Weltkrieg zerbricht. Sie bleibt bei der leeren Grube, einst Ort des Wohlstands, und wird Jahrzehnte später, am Ende des Zweiten Weltkriegs, zur letzten Zeugin deutscher Verbrechen. Der Roman thematisiert den größten Bernsteinabbau der Geschichte und reflektiert drängende Fragen zu Hass und Gewalt sowie den Wert des Lebens. Die Frauen, denen über fünf Generationen gefolgt wird, entwerfen eine Gegenwelt, wobei Kazimira im Mittelpunkt steht und um Selbstbestimmung ringt. Der Roman verbindet Familiengeschichten mit historischen Einschnitten und lässt die Menschen in ihren Umständen lebendig werden. So entfaltet sich ein Panorama eines furchtbaren Jahrhunderts, das erhellend und bewegend ist.