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Das Unsterblichkeitskraut

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Wieder sind die Bauern aus den Taurus-Bergen auf die Baumwollfelder der Cukurova gezogen. Aber dieses Jahr ist alles anders geworden. Die steinalte Meryemce musste im verlassenen Dorf zurückbleiben. Tasbasoglu, der Dorfheilige des letzten Winters, hat vor seinem Verschwinden einen Fluch über den Amtmann gesprochen, und seither richtet keiner mehr ein einziges Wort an Sefer, weder dessen Frau noch die Kinder. Da kehrt Tasbasoglu zurück - krank, erschöpft und kraftlos. Die Bauern weisen ihn ab, seine Familie weigert sich, ihn aufzunehmen: Nein, das kann er nicht sein, der Mann, den sie zu ihrem Heiligen gemacht haben. Ungestraft gießt der Amtmann seinen Spott über dem Wehrlosen aus, bis der beschließt, sich zu töten, um die Verehrung des Dorfes wiederzugewinnen. Aber zum Schluss erfüllt sich auch am Amtmann das Schicksal: Er wird zum Opfer des Geringsten unter all jenen, denen er Schmach antat.

Wydanie

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Das Unsterblichkeitskraut, Yaşar Kemal

Język
Rok wydania
1990
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Unsterblichkeitskraut
Język
niemiecki
Rok wydania
1990
Oprawa
twarda
Liczba stron
446
ISBN10
3763234853
ISBN13
9783763234851
Kategorie
Ocena
4 z 5
Opis
Wieder sind die Bauern aus den Taurus-Bergen auf die Baumwollfelder der Cukurova gezogen. Aber dieses Jahr ist alles anders geworden. Die steinalte Meryemce musste im verlassenen Dorf zurückbleiben. Tasbasoglu, der Dorfheilige des letzten Winters, hat vor seinem Verschwinden einen Fluch über den Amtmann gesprochen, und seither richtet keiner mehr ein einziges Wort an Sefer, weder dessen Frau noch die Kinder. Da kehrt Tasbasoglu zurück - krank, erschöpft und kraftlos. Die Bauern weisen ihn ab, seine Familie weigert sich, ihn aufzunehmen: Nein, das kann er nicht sein, der Mann, den sie zu ihrem Heiligen gemacht haben. Ungestraft gießt der Amtmann seinen Spott über dem Wehrlosen aus, bis der beschließt, sich zu töten, um die Verehrung des Dorfes wiederzugewinnen. Aber zum Schluss erfüllt sich auch am Amtmann das Schicksal: Er wird zum Opfer des Geringsten unter all jenen, denen er Schmach antat.