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Jenny

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Fanny Lewald erzielt 1843 mit einem der ersten Frauenromane in deutscher Sprache ihren literarischen Durchbruch. Die autobiografisch inspirierte Hauptfigur Jenny Meier steht im Spannungsfeld zwischen Liebe und religiöser Orthodoxie und entscheidet sich zunächst gegen die Liebe, wird jedoch später tragisch eines Besseren belehrt. Der Erstdruck erschien anonym in Leipzig und die vollständige Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, bietet eine Biographie der Autorin. Die Textgrundlage stammt aus der revidierten Ausgabe von 1872, wobei die Paginierung der Originalausgabe als Marginalie beibehalten wird. Das Coverdesign von Thomas Schultz-Overhage verwendet ein Bild von Arnold Böcklin. Fanny Lewald wurde 1811 in Königsberg in eine jüdische Kaufmannsfamilie geboren, erhielt jedoch die höhere Bildung, nach der sie verlangte, nicht. 1830 konvertierte sie zum Protestantismus und begann in den 1840er Jahren mit dem Schreiben, veröffentlichte ihre Werke jedoch anonym auf Wunsch ihrer Familie. Mit ihrem zweiten Roman gelang ihr 1843 der Durchbruch, wodurch sie finanziell unabhängig wurde. Sie setzte sich energisch für die Rechte der Frauen ein und wurde nach ihrem Umzug nach Berlin 1845 mit ihrem Salon zu einem geistigen Zentrum der Hauptstadt. 1889 starb Fanny Lewald in Dresden.

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Jenny, Fanny Lewald

Język
Rok wydania
1967
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Jenny
Język
niemiecki
Wydawca
Der Morgen
Rok wydania
1967
Oprawa
twarda
Seria
Kategorie
Ocena
3,75 z 5
Opis
Fanny Lewald erzielt 1843 mit einem der ersten Frauenromane in deutscher Sprache ihren literarischen Durchbruch. Die autobiografisch inspirierte Hauptfigur Jenny Meier steht im Spannungsfeld zwischen Liebe und religiöser Orthodoxie und entscheidet sich zunächst gegen die Liebe, wird jedoch später tragisch eines Besseren belehrt. Der Erstdruck erschien anonym in Leipzig und die vollständige Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, bietet eine Biographie der Autorin. Die Textgrundlage stammt aus der revidierten Ausgabe von 1872, wobei die Paginierung der Originalausgabe als Marginalie beibehalten wird. Das Coverdesign von Thomas Schultz-Overhage verwendet ein Bild von Arnold Böcklin. Fanny Lewald wurde 1811 in Königsberg in eine jüdische Kaufmannsfamilie geboren, erhielt jedoch die höhere Bildung, nach der sie verlangte, nicht. 1830 konvertierte sie zum Protestantismus und begann in den 1840er Jahren mit dem Schreiben, veröffentlichte ihre Werke jedoch anonym auf Wunsch ihrer Familie. Mit ihrem zweiten Roman gelang ihr 1843 der Durchbruch, wodurch sie finanziell unabhängig wurde. Sie setzte sich energisch für die Rechte der Frauen ein und wurde nach ihrem Umzug nach Berlin 1845 mit ihrem Salon zu einem geistigen Zentrum der Hauptstadt. 1889 starb Fanny Lewald in Dresden.