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Im Garten der Unschuldigen

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Flandern, um nach Spanien zu reisen, in den kleinen Hafen, wo sie als Kinder Urlaub machten: Nora, die Jüngste, die Schauspielerin, die Verführerin; Judith, die Älteste, die Geschäftsfrau mit geheimnisvollen Aktivitäten; und Hélène, die scheinbar konventionelle Parfüverkäuferin. Gemeinsam werden sie ihre Tante besuchen, eine einsame Frau, die seit langem aus der Familie verstoßen ist und sich an einem symbolträchtigen Ort niedergelassen hat, einem Gebäude, in dem die Gemeinde zur Zeit von Franco ledige Mütter einsperrte. Auf den Kilometern und in den Erinnerungen, die in dieser illusorischen Intimität aufblitzen, werden die immer weniger zugänglichen Schichten der Persönlichkeiten der drei Schwestern sichtbar. Die Familie bleibt ein Ort des Dramas. Die Zeit der Reise reicht aus, damit sich die soziale Mechanik stört, die Scheinbilder zerbrechen und Gewalt sowie alltäglicher Wahnsinn an die Oberfläche dringen. Diese scheinbar lässige Erzählung, die im Fluss der Feder fließt oder im Rhythmus des Gesprächs dahinplätschert, evoziert abwechselnd die lächelnde Melancholie von Tschechow oder die Schärfe von Ibsen und bietet ein perfektes Bild des Universums von Kristien Hemmerechts: eine Welt, in der das blaue Meer beunruhigende Abgründe verbirgt, in der nichts "unschuldig" ist.

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Im Garten der Unschuldigen, Kristien Hemmerechts

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Dobra
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Tytuł
Im Garten der Unschuldigen
Język
niemiecki
Wydawca
Heyne
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
ISBN10
3453177150
ISBN13
9783453177154
Seria
Oryginalna nazwa
De tuin der onschuldigen
Ocena
2,8 z 5
Opis
Flandern, um nach Spanien zu reisen, in den kleinen Hafen, wo sie als Kinder Urlaub machten: Nora, die Jüngste, die Schauspielerin, die Verführerin; Judith, die Älteste, die Geschäftsfrau mit geheimnisvollen Aktivitäten; und Hélène, die scheinbar konventionelle Parfüverkäuferin. Gemeinsam werden sie ihre Tante besuchen, eine einsame Frau, die seit langem aus der Familie verstoßen ist und sich an einem symbolträchtigen Ort niedergelassen hat, einem Gebäude, in dem die Gemeinde zur Zeit von Franco ledige Mütter einsperrte. Auf den Kilometern und in den Erinnerungen, die in dieser illusorischen Intimität aufblitzen, werden die immer weniger zugänglichen Schichten der Persönlichkeiten der drei Schwestern sichtbar. Die Familie bleibt ein Ort des Dramas. Die Zeit der Reise reicht aus, damit sich die soziale Mechanik stört, die Scheinbilder zerbrechen und Gewalt sowie alltäglicher Wahnsinn an die Oberfläche dringen. Diese scheinbar lässige Erzählung, die im Fluss der Feder fließt oder im Rhythmus des Gesprächs dahinplätschert, evoziert abwechselnd die lächelnde Melancholie von Tschechow oder die Schärfe von Ibsen und bietet ein perfektes Bild des Universums von Kristien Hemmerechts: eine Welt, in der das blaue Meer beunruhigende Abgründe verbirgt, in der nichts "unschuldig" ist.