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Entscheidungen in einem Fall von Liebe

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Eine junge jüdische Historikerin aus New York reist nach München, um das Mittelalter zu erforschen, verliebt sich jedoch in einen zwanzig Jahre älteren deutschen Professor. Um ihm näher zu sein, beschließt sie, seine Biographie zu schreiben. Er ist 1943 »im Schatten der Geschichte« geboren und gehört zur unmittelbaren Nachkriegsgeneration. Sie befragt Frauen, Freunde und Verwandte ihres charmanten, aber geschichtsfernen Liebhabers und zitiert ausführlich aus den handschriftlichen Erinnerungen seiner Mutter. Dabei stellt sie die Frage: »Wieviel Schuld, wieviel Ressentiment, wieviel Antisemitismus sind in diesem Volk übriggeblieben?« Gleichzeitig wird deutlich, dass die Ich-Erzählerin ihre eigene Vergangenheit verdrängt hat: Ihre Mutter entkam 1938 mit einem der »Kindertransporte« aus Deutschland und wurde zur Amerikanerin. Hester Rosenfeld und Heinrich Falk teilen das Gefühl der Scham: Er schämt sich für die mörderische Vergangenheit seines Volkes, sie für die jüdische Opferrolle im Holocaust. Binnie Kirshenbaum zeigt, wie sich das Bild Deutschlands durch die verdrängten Erinnerungen einer jüdischen Beobachterin verschiebt und verzerrt. Der Witz und die schneidende Ironie der Autorin führen zu verblüffenden Einsichten.

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Entscheidungen in einem Fall von Liebe, Binnie Kirshenbaum

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Entscheidungen in einem Fall von Liebe
Język
niemiecki
Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
Liczba stron
280
ISBN10
3423243473
ISBN13
9783423243476
Seria
Kategorie
Tagi
Oryginalna nazwa
Hester among the ruins
Ocena
2 z 5
Opis
Eine junge jüdische Historikerin aus New York reist nach München, um das Mittelalter zu erforschen, verliebt sich jedoch in einen zwanzig Jahre älteren deutschen Professor. Um ihm näher zu sein, beschließt sie, seine Biographie zu schreiben. Er ist 1943 »im Schatten der Geschichte« geboren und gehört zur unmittelbaren Nachkriegsgeneration. Sie befragt Frauen, Freunde und Verwandte ihres charmanten, aber geschichtsfernen Liebhabers und zitiert ausführlich aus den handschriftlichen Erinnerungen seiner Mutter. Dabei stellt sie die Frage: »Wieviel Schuld, wieviel Ressentiment, wieviel Antisemitismus sind in diesem Volk übriggeblieben?« Gleichzeitig wird deutlich, dass die Ich-Erzählerin ihre eigene Vergangenheit verdrängt hat: Ihre Mutter entkam 1938 mit einem der »Kindertransporte« aus Deutschland und wurde zur Amerikanerin. Hester Rosenfeld und Heinrich Falk teilen das Gefühl der Scham: Er schämt sich für die mörderische Vergangenheit seines Volkes, sie für die jüdische Opferrolle im Holocaust. Binnie Kirshenbaum zeigt, wie sich das Bild Deutschlands durch die verdrängten Erinnerungen einer jüdischen Beobachterin verschiebt und verzerrt. Der Witz und die schneidende Ironie der Autorin führen zu verblüffenden Einsichten.