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Die Fahrt der Argonauten

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  • 1110 stron
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Im Frühjahr 1994 entdecken der Ethnologe Hans Peter Duerr und seine Studenten im nordfriesischen Watt zwischen Pellworm und Nordstrand bei der Suche nach der versunkenen Stadt Rungholt außergewöhnliche Artefakte. Unter einer bronzezeitlichen Moorschicht finden sie Keramikscherben, Duftharz, exotische Muscheln sowie ein Siegel und einen Lapislazuliblock, die nördlich der Alpen unbekannt sind. Analysen an der Universität Bonn und anderen Instituten bestätigen, dass die Keramik um 1300 v. Chr. in Kreta und Palästina hergestellt wurde und mit Weihrauch und Kopalharz auf minoischen Schiffen an die Nordseeküste gelangte. Dort scheinen die Seefahrer die Objekte als Opfergaben an die Meeresgöttin dargebracht zu haben, deren Name auf dem Serpentin-Siegel in Linear-A-Schrift eingraviert ist. Dieses Siegel, das erste seiner Art außerhalb der Ägäis, ist kein Handelsgut, was auf die Anwesenheit des Besitzers am Fundort hinweist. Dies deutet darauf hin, dass eine Expedition aus dem östlichen Mittelmeer bereits tausend Jahre vor dem griechischen Entdecker Pytheas auf der Suche nach Zinn und Bernstein weit über die damaligen Grenzen hinausreiste. Solche Unternehmungen könnten als Inspiration für die Legenden von Odysseus' Irrfahrten oder die Suche der Argonauten nach dem Goldenen Vlies gedient haben.

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Die Fahrt der Argonauten, Hans Peter Duerr

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Uszkodzony
Cena
47,69 zł

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Tytuł
Die Fahrt der Argonauten
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
1110
ISBN10
3458174699
ISBN13
9783458174691
Seria
Opis
Im Frühjahr 1994 entdecken der Ethnologe Hans Peter Duerr und seine Studenten im nordfriesischen Watt zwischen Pellworm und Nordstrand bei der Suche nach der versunkenen Stadt Rungholt außergewöhnliche Artefakte. Unter einer bronzezeitlichen Moorschicht finden sie Keramikscherben, Duftharz, exotische Muscheln sowie ein Siegel und einen Lapislazuliblock, die nördlich der Alpen unbekannt sind. Analysen an der Universität Bonn und anderen Instituten bestätigen, dass die Keramik um 1300 v. Chr. in Kreta und Palästina hergestellt wurde und mit Weihrauch und Kopalharz auf minoischen Schiffen an die Nordseeküste gelangte. Dort scheinen die Seefahrer die Objekte als Opfergaben an die Meeresgöttin dargebracht zu haben, deren Name auf dem Serpentin-Siegel in Linear-A-Schrift eingraviert ist. Dieses Siegel, das erste seiner Art außerhalb der Ägäis, ist kein Handelsgut, was auf die Anwesenheit des Besitzers am Fundort hinweist. Dies deutet darauf hin, dass eine Expedition aus dem östlichen Mittelmeer bereits tausend Jahre vor dem griechischen Entdecker Pytheas auf der Suche nach Zinn und Bernstein weit über die damaligen Grenzen hinausreiste. Solche Unternehmungen könnten als Inspiration für die Legenden von Odysseus' Irrfahrten oder die Suche der Argonauten nach dem Goldenen Vlies gedient haben.