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Ketzerei im Mittelalter

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Als Wazo, Bischof von Lüttich (um 985 - 1048), empfahl, mit Häretikern geduldig umzugehen, hätte man viel Leid verhindern können, wenn man auf seine Worte gehört hätte. Malcolm Lamberts umfassendes Werk über Häresie im Mittelalter beleuchtet die Entstehung, Geschichte und Verfolgung von Glaubenslehren, die vom herrschenden kirchlichen Dogma abweichen, von der gescheiterten Kirchenreform im 11. Jahrhundert bis zur Reformation im 15./16. Jahrhundert. Lambert argumentiert, dass jede Häresie ihren Ursprung in der paulinischen Aussage über notwendige Spaltungen hat, was die Problematik des Glaubens innerhalb des Christentums verdeutlicht. Er analysiert die Schwierigkeiten der Kirchenorgane im Umgang mit Häresien, charakterisiert verschiedene Bewegungen und deren Ziele und verfolgt die Entwicklung von theologischen und praktischen Bekämpfungsmechanismen. Diese Entwicklungen sind im Kontext von Kirchenreformen, dem Verfall des Papsttums, Kreuzzügen und der Inquisition eingebettet. Lamberts Werk ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern bietet auch einen tiefen Einblick in die mittelalterliche Geistesgeschichte. Die Argumentation ist klar und differenziert, und die überarbeitete Ausgabe reflektiert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Ein Standardwerk für Historiker, Studenten und interessierte Laien, ergänzt durch umfangreiche Anmerkungen und ein Glossar.

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Ketzerei im Mittelalter, Malcolm Lambert

Język
Rok wydania
1981
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Ketzerei im Mittelalter
Język
niemiecki
Wydawca
Callwey
Rok wydania
1981
Oprawa
twarda
ISBN10
3766705652
ISBN13
9783766705655
Seria
Oryginalna nazwa
Medieval heresy
Ocena
4,55 z 5
Opis
Als Wazo, Bischof von Lüttich (um 985 - 1048), empfahl, mit Häretikern geduldig umzugehen, hätte man viel Leid verhindern können, wenn man auf seine Worte gehört hätte. Malcolm Lamberts umfassendes Werk über Häresie im Mittelalter beleuchtet die Entstehung, Geschichte und Verfolgung von Glaubenslehren, die vom herrschenden kirchlichen Dogma abweichen, von der gescheiterten Kirchenreform im 11. Jahrhundert bis zur Reformation im 15./16. Jahrhundert. Lambert argumentiert, dass jede Häresie ihren Ursprung in der paulinischen Aussage über notwendige Spaltungen hat, was die Problematik des Glaubens innerhalb des Christentums verdeutlicht. Er analysiert die Schwierigkeiten der Kirchenorgane im Umgang mit Häresien, charakterisiert verschiedene Bewegungen und deren Ziele und verfolgt die Entwicklung von theologischen und praktischen Bekämpfungsmechanismen. Diese Entwicklungen sind im Kontext von Kirchenreformen, dem Verfall des Papsttums, Kreuzzügen und der Inquisition eingebettet. Lamberts Werk ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern bietet auch einen tiefen Einblick in die mittelalterliche Geistesgeschichte. Die Argumentation ist klar und differenziert, und die überarbeitete Ausgabe reflektiert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Ein Standardwerk für Historiker, Studenten und interessierte Laien, ergänzt durch umfangreiche Anmerkungen und ein Glossar.