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Macht euch keine Illusionen über mich, Sonderausgabe

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Der Revolution beim Wachsen zusehen. Ai Weiweis verbotener Blog erstmals auf Deutsch: einer der spannendsten Texte über modernes China und ein ergreifendes Dokument wachsender Wut und Widerstands. Ai Weiwei, Ikone des Kampfes für Meinungsfreiheit und Menschenwürde, dokumentierte fast vier Jahre lang seine Erfahrungen im Internet. Er bietet einen einzigartigen Einblick in sein geliebtes Heimatland, das er mit zunehmender Skepsis betrachtet: SARS, Milchpulverskandal, Olympische Spiele, Korruption, Organhandel und der Umgang mit dem Gedenken an das Tiananmen-Massaker - all dies stößt ihm sauer auf. Nach einem verheerenden Erdbeben, bei dem viele durch minderwertige Bauweise starben, beginnt er, öffentlich nach den Verantwortlichen zu fragen und die Bevölkerung zur Selbstorganisation aufzurufen. Dabei wird er zweimal zusammengeschlagen. Sein Blog, der seine Wut widerspiegelt, wird 2009 von den Behörden gesperrt und alle Einträge gelöscht. Eine geplante Buchausgabe in China wird zurückgezogen. Trotz allem twittert er weiter. 2011 wird er unter fadenscheinigen Gründen verhaftet. Ein amerikanischer Verlag erarbeitete mit ihm eine Buchausgabe, die nun erstmals auf Deutsch vorliegt. Der Kampf um seinen Blog steht exemplarisch für den Kampf ums Internet in China und bietet spannende persönliche Zeugnisse, die das Potenzial zum Klassiker engagierter Literatur haben.

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Macht euch keine Illusionen über mich, Sonderausgabe, Weiwei Ai

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Macht euch keine Illusionen über mich, Sonderausgabe
Język
niemiecki
Autorzy
Weiwei Ai
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
ISBN10
3869710942
ISBN13
9783869710945
Seria
Tagi
Ocena
4,75 z 5
Opis
Der Revolution beim Wachsen zusehen. Ai Weiweis verbotener Blog erstmals auf Deutsch: einer der spannendsten Texte über modernes China und ein ergreifendes Dokument wachsender Wut und Widerstands. Ai Weiwei, Ikone des Kampfes für Meinungsfreiheit und Menschenwürde, dokumentierte fast vier Jahre lang seine Erfahrungen im Internet. Er bietet einen einzigartigen Einblick in sein geliebtes Heimatland, das er mit zunehmender Skepsis betrachtet: SARS, Milchpulverskandal, Olympische Spiele, Korruption, Organhandel und der Umgang mit dem Gedenken an das Tiananmen-Massaker - all dies stößt ihm sauer auf. Nach einem verheerenden Erdbeben, bei dem viele durch minderwertige Bauweise starben, beginnt er, öffentlich nach den Verantwortlichen zu fragen und die Bevölkerung zur Selbstorganisation aufzurufen. Dabei wird er zweimal zusammengeschlagen. Sein Blog, der seine Wut widerspiegelt, wird 2009 von den Behörden gesperrt und alle Einträge gelöscht. Eine geplante Buchausgabe in China wird zurückgezogen. Trotz allem twittert er weiter. 2011 wird er unter fadenscheinigen Gründen verhaftet. Ein amerikanischer Verlag erarbeitete mit ihm eine Buchausgabe, die nun erstmals auf Deutsch vorliegt. Der Kampf um seinen Blog steht exemplarisch für den Kampf ums Internet in China und bietet spannende persönliche Zeugnisse, die das Potenzial zum Klassiker engagierter Literatur haben.