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Das Schloß, darin sich Schicksale kreuzen

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Das einsam inmitten des Waldes gelegene Schloß ist hell erleuchtet. Müde von seiner langen Reise betritt der Fremde den Speisesaal. Er freut sich auf das Abendessen an der mit Kandelabern geschmückten Tafel, auf angenehme Unterhaltung mit den zahlreichen Gästen. Doch niemand spricht. Schweigend wird er zu seinem Platz geleitet, schweigend wird ihm sein Mahl serviert, schweigend der Wein kredenzt: Seinen Tischgenossen hat es die Sprache verschlagen. Ratlos sehen sie sich an, möchten sie sich doch all die vielen Erlebnisse erzählen, die ihnen auf der Seele brennen. Da legt der Schloßherr ein Kartenspiel auf den Tisch, ein Tarock mit goldenen Miniaturen. Und plötzlich scheinen die Karten zu sprechen: Sie berichten von den Abenteuern der Reisenden … Die an Wundern reichen Erzählungen dieses Buches sind aufgebaut wie ein Tarockspiel. Und wie im Tarock überschneiden sie sich, können horizontal, vertikal oder auch umgekehrt als ganz andere Geschichte gelesen werden. So sind die beiden in sich geschlossenen Erzählzyklen des vorliegenden Bandes – ›Das Schloß, darin sich Schicksale kreuzen‹ und ›Die Taverne, darin sich Schicksale kreuzen‹, beide basierend auf Tarockspielen aus dem 15. bzw. 18. Jahrhundert – ein Beispiel für die grenzenlosen Möglichkeiten der Phantasie des großen Zauberers der italienischen Literatur.

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Das Schloß, darin sich Schicksale kreuzen, Italo Calvino, Heinz Riedt

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka)
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3,4
Dobra
3152 Ocena

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Tytuł
Das Schloß, darin sich Schicksale kreuzen
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
139
ISBN10
3423131209
ISBN13
9783423131209
Seria
Pierwsze wydanie
1973
Oryginalna nazwa
Il castello dei destini incrociati
Ocena
3,35 z 5
Opis
Das einsam inmitten des Waldes gelegene Schloß ist hell erleuchtet. Müde von seiner langen Reise betritt der Fremde den Speisesaal. Er freut sich auf das Abendessen an der mit Kandelabern geschmückten Tafel, auf angenehme Unterhaltung mit den zahlreichen Gästen. Doch niemand spricht. Schweigend wird er zu seinem Platz geleitet, schweigend wird ihm sein Mahl serviert, schweigend der Wein kredenzt: Seinen Tischgenossen hat es die Sprache verschlagen. Ratlos sehen sie sich an, möchten sie sich doch all die vielen Erlebnisse erzählen, die ihnen auf der Seele brennen. Da legt der Schloßherr ein Kartenspiel auf den Tisch, ein Tarock mit goldenen Miniaturen. Und plötzlich scheinen die Karten zu sprechen: Sie berichten von den Abenteuern der Reisenden … Die an Wundern reichen Erzählungen dieses Buches sind aufgebaut wie ein Tarockspiel. Und wie im Tarock überschneiden sie sich, können horizontal, vertikal oder auch umgekehrt als ganz andere Geschichte gelesen werden. So sind die beiden in sich geschlossenen Erzählzyklen des vorliegenden Bandes – ›Das Schloß, darin sich Schicksale kreuzen‹ und ›Die Taverne, darin sich Schicksale kreuzen‹, beide basierend auf Tarockspielen aus dem 15. bzw. 18. Jahrhundert – ein Beispiel für die grenzenlosen Möglichkeiten der Phantasie des großen Zauberers der italienischen Literatur.