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Eine Handvoll Brombeeren

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»Eine Hand voll Brombeeren« ist der erste Roman von Silone nach seiner Rückkehr aus dem Exil, der das große Thema des Dichters in die Zeit nach dem Faschismus verlegt. In seiner charakteristischen realistisch-poetischen Erzählweise, die Lyrik, Epik, Gesellschaftskritik und Humoreske vereint, porträtiert Silone Figuren einer beinahe anarchischen Welt. Dieser bedeutende italienische Roman könnte als Biographie eines politischen Glaubens und seiner Enttäuschung verstanden werden. Silone trennt auf stille und sensationslose Weise menschliche Wahrheit von politischer Lüge und führt den Leser in dichte, farbige Szenen des Lebens italienischer Bergbauern. Diese unverwechselbaren Gestalten zeichnen sich durch ihre Kraft, ihren Humor und ihre Menschlichkeit aus – die Menschen, für deren Rechte die totalitären Parteien angeblich kämpfen. Silone ist der einzige zeitgenössische Schriftsteller, auf den der Begriff des „sozialistischen Realismus“ mit Recht zutrifft. Von Fontamara bis zum Geheimnis des Luca ist das Thema soziale Gerechtigkeit im Alltag der bäuerlichen Gemeinschaft zentral. Silones Sozialismus ist religiös, während sein Realismus tief ironisch ist. Diese Verbindung von Glauben und Ironie prägt seine Kunst. Seine Romane thematisieren moralische Wahrheit, nicht politische Ideologien, und schildern die Lebensformen der Bauern als kläglich und grotesk, im Bewusstsein, dass sie bald von der städtischen Zivilisation verdrängt werde

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Eine Handvoll Brombeeren, Ignazio Silone

Język
Rok wydania
1952
Oprawa
(twarda)
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3,8
Bardzo dobra
4 Ocena

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Tytuł
Eine Handvoll Brombeeren
Język
niemiecki
Wydawca
Európa
Rok wydania
1952
Oprawa
twarda
Seria
Kategorie
Oryginalna nazwa
Una manciata di more
Ocena
3,75 z 5
Opis
»Eine Hand voll Brombeeren« ist der erste Roman von Silone nach seiner Rückkehr aus dem Exil, der das große Thema des Dichters in die Zeit nach dem Faschismus verlegt. In seiner charakteristischen realistisch-poetischen Erzählweise, die Lyrik, Epik, Gesellschaftskritik und Humoreske vereint, porträtiert Silone Figuren einer beinahe anarchischen Welt. Dieser bedeutende italienische Roman könnte als Biographie eines politischen Glaubens und seiner Enttäuschung verstanden werden. Silone trennt auf stille und sensationslose Weise menschliche Wahrheit von politischer Lüge und führt den Leser in dichte, farbige Szenen des Lebens italienischer Bergbauern. Diese unverwechselbaren Gestalten zeichnen sich durch ihre Kraft, ihren Humor und ihre Menschlichkeit aus – die Menschen, für deren Rechte die totalitären Parteien angeblich kämpfen. Silone ist der einzige zeitgenössische Schriftsteller, auf den der Begriff des „sozialistischen Realismus“ mit Recht zutrifft. Von Fontamara bis zum Geheimnis des Luca ist das Thema soziale Gerechtigkeit im Alltag der bäuerlichen Gemeinschaft zentral. Silones Sozialismus ist religiös, während sein Realismus tief ironisch ist. Diese Verbindung von Glauben und Ironie prägt seine Kunst. Seine Romane thematisieren moralische Wahrheit, nicht politische Ideologien, und schildern die Lebensformen der Bauern als kläglich und grotesk, im Bewusstsein, dass sie bald von der städtischen Zivilisation verdrängt werde