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Natura morta

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"Feigen, frische Feigen!" ruft eine dicke Römerin vor den Toren des Vatikans, während ein kahlgeschorener Mann mit einem T-Shirt "Mafia. Made in Italy" einen kleinen Plastiknegerkopf hochhält und ihn den vorbeigehenden Pilgern zeigt. Josef Winkler beschreibt in seiner "römischen Novelle" die Stadt lebendig und eindringlich: das Markttreiben auf der Piazza Vittorio Emanuele unter der Woche und das Warten vor dem Vatikan am Sonntag. Unter den Wartenden sind die Feigenverkäuferin und ihr schöner Sohn, der normalerweise für einen Fischhändler auf dem Markt arbeitet. Zwischen den Menschen, Tieren und frischen Lebensmitteln wird der Piccoletto mit den langen Wimpern von neugierigen Blicken und unverschämten Zurufen umgeben. Als er mittags bei strömendem Regen Pizza für seine Kollegen holt, wird er von einem Feuerwehrwagen erfasst und stirbt sofort. Frocio, ein Kollege, beschmiert sein Gesicht mit dem Blut des Jungen und trägt ihn schreiend über den Markt. In der anschließenden Aufbahrung und Beerdigung beruhigt sich das Drama eines lebendigen Stilllebens, das an Werke italienischer und flämischer Maler des 17. Jahrhunderts erinnert.

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Natura morta, Josef Winkler

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Natura morta
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
Seria
Pierwsze wydanie
2001
Oryginalna nazwa
Natura morta
Ocena
3,3 z 5
Opis
"Feigen, frische Feigen!" ruft eine dicke Römerin vor den Toren des Vatikans, während ein kahlgeschorener Mann mit einem T-Shirt "Mafia. Made in Italy" einen kleinen Plastiknegerkopf hochhält und ihn den vorbeigehenden Pilgern zeigt. Josef Winkler beschreibt in seiner "römischen Novelle" die Stadt lebendig und eindringlich: das Markttreiben auf der Piazza Vittorio Emanuele unter der Woche und das Warten vor dem Vatikan am Sonntag. Unter den Wartenden sind die Feigenverkäuferin und ihr schöner Sohn, der normalerweise für einen Fischhändler auf dem Markt arbeitet. Zwischen den Menschen, Tieren und frischen Lebensmitteln wird der Piccoletto mit den langen Wimpern von neugierigen Blicken und unverschämten Zurufen umgeben. Als er mittags bei strömendem Regen Pizza für seine Kollegen holt, wird er von einem Feuerwehrwagen erfasst und stirbt sofort. Frocio, ein Kollege, beschmiert sein Gesicht mit dem Blut des Jungen und trägt ihn schreiend über den Markt. In der anschließenden Aufbahrung und Beerdigung beruhigt sich das Drama eines lebendigen Stilllebens, das an Werke italienischer und flämischer Maler des 17. Jahrhunderts erinnert.