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Natura morta

Eine römische Novelle

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Als Josef Winkler den Alfred-Döblin-Preis für Natura morta erhielt, sagte Günter Grass: »Josef Winkler ist jemand, der nicht auch schreibt, sondern der existiert, um zu schreiben. Das merkt man der Dichte seiner Prosa an in all den Büchern, die ich kenne, und auch dieser neue Text bestätigt das, diese Stärke.« Schon bald nach Erscheinen entwickelte sich die ›römische Novelle‹ zu einem erstaunlichen Medien- und Publikumserfolg. »Feigen, frische Feigen!« ruft vor den Toren des Vatikans eine dicke Römerin den vorbeigehenden Pilgern zu, neben ihr steht ein kahlgeschorener Mann, der ein T-Shirt mit dem Aufdruck »Mafia. Made in Italy« trägt. Aufdringlich, geradezu überwältigend fühlbar, riechbar, hör- und sehbar beschreibt Josef Winkler in seiner »römischen Novelle« die Stadt, wo sie am lebendigsten ist: wochentags das Markttreiben auf der Piazza Vittorio Emanuele; sonntags das Warten und Lungern vor dem Vatikan. Unter den Wartenden befinden sich die Feigenverkäuferin und Piccoletto, ihr schöner Sohn, der sonst für einen Fischhändler auf der Piazza Vittorio Emanuele arbeitet. Wie diese Welt – einen endlosen Augenblick lang – in den Sog von Piccolettos Schicksal gerissen wird, ist atemberaubend.

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Natura morta, Josef Winkler

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Uszkodzony
Cena
19,30 zł

Metody płatności

3,3
Dobra
143 Ocena

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Tytuł
Natura morta
Podtytuł
Eine römische Novelle
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
ISBN10
3518455753
ISBN13
9783518455753
Seria
Pierwsze wydanie
2001
Oryginalna nazwa
Natura morta
Ocena
3,3 z 5
Opis
Als Josef Winkler den Alfred-Döblin-Preis für Natura morta erhielt, sagte Günter Grass: »Josef Winkler ist jemand, der nicht auch schreibt, sondern der existiert, um zu schreiben. Das merkt man der Dichte seiner Prosa an in all den Büchern, die ich kenne, und auch dieser neue Text bestätigt das, diese Stärke.« Schon bald nach Erscheinen entwickelte sich die ›römische Novelle‹ zu einem erstaunlichen Medien- und Publikumserfolg. »Feigen, frische Feigen!« ruft vor den Toren des Vatikans eine dicke Römerin den vorbeigehenden Pilgern zu, neben ihr steht ein kahlgeschorener Mann, der ein T-Shirt mit dem Aufdruck »Mafia. Made in Italy« trägt. Aufdringlich, geradezu überwältigend fühlbar, riechbar, hör- und sehbar beschreibt Josef Winkler in seiner »römischen Novelle« die Stadt, wo sie am lebendigsten ist: wochentags das Markttreiben auf der Piazza Vittorio Emanuele; sonntags das Warten und Lungern vor dem Vatikan. Unter den Wartenden befinden sich die Feigenverkäuferin und Piccoletto, ihr schöner Sohn, der sonst für einen Fischhändler auf der Piazza Vittorio Emanuele arbeitet. Wie diese Welt – einen endlosen Augenblick lang – in den Sog von Piccolettos Schicksal gerissen wird, ist atemberaubend.