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Indienfahrt

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Als ich in der gesegneten Provinz Malabar in der Stadt Cannanore anlangte, fuhrte mich der Hindu Rameni vor das Haus, das er mir fur die Zeit meines Aufenthaltes vermieten wollte. Es war nach Art der europaischen Hauser Indiens erbaut, einstockig, mit hohem uberhangenden Dach und einer breiten Veranda, die die ganze Front entlang lief. Ich erblickte es, nachdem wir uns mit vereinten Kraften durch den verwilderten Garten gearbeitet hatten. Rameni sagte: Dies ist mein liebstes Besitztum auf Erden. Ich habe es geschont und behutet, und seit sieben Jahren hat kein menschlicher Fuss es betreten. Sein letzter Bewohner war Sahib John Ditrey, ein englischer Offizier von grosser Macht, dem jeder Soldat Gehorsam leistete, der in seine Nahe kam. Er war Tag fur Tag glucklich unter diesem Dach und ware es heute noch, wenn die Regierung ihn und seine Leute nicht an einen anderen Ort verschickt hatte." Ich betrachtete die grossen, meist leeren Raume, in denen sich eine uppige Vegetation entwickelt hatte und in denen eine Tierwelt ihr Dasein fristete, deren Mannigfaltigkeit meine Erwartungen aufs hochste steiger

Wydanie

Zakup książki

Indienfahrt, Waldemar Bonsels

Język
Rok wydania
1977
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Uszkodzony
Cena
6,95 zł

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Tytuł
Indienfahrt
Język
niemiecki
Wydawca
MTV
Rok wydania
1977
Oprawa
miękka
Liczba stron
262
ISBN10
3217051017
ISBN13
9783217051010
Seria
Tagi
Indie
Opis
Als ich in der gesegneten Provinz Malabar in der Stadt Cannanore anlangte, fuhrte mich der Hindu Rameni vor das Haus, das er mir fur die Zeit meines Aufenthaltes vermieten wollte. Es war nach Art der europaischen Hauser Indiens erbaut, einstockig, mit hohem uberhangenden Dach und einer breiten Veranda, die die ganze Front entlang lief. Ich erblickte es, nachdem wir uns mit vereinten Kraften durch den verwilderten Garten gearbeitet hatten. Rameni sagte: Dies ist mein liebstes Besitztum auf Erden. Ich habe es geschont und behutet, und seit sieben Jahren hat kein menschlicher Fuss es betreten. Sein letzter Bewohner war Sahib John Ditrey, ein englischer Offizier von grosser Macht, dem jeder Soldat Gehorsam leistete, der in seine Nahe kam. Er war Tag fur Tag glucklich unter diesem Dach und ware es heute noch, wenn die Regierung ihn und seine Leute nicht an einen anderen Ort verschickt hatte." Ich betrachtete die grossen, meist leeren Raume, in denen sich eine uppige Vegetation entwickelt hatte und in denen eine Tierwelt ihr Dasein fristete, deren Mannigfaltigkeit meine Erwartungen aufs hochste steiger