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Erkenntnis und Interesse

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Die Schrift »Erkenntnis und Interesse« hatte weitreichende Auswirkungen auf den politischen Diskurs der 70er Jahre und stellte die Kantische Vorstellung in Frage, dass Erkenntnis allein auf der Selbstbestimmtheit des erkennenden Subjekts beruht. Jürgen Habermas entwickelte in dieser 1968 veröffentlichten Arbeit die Grundlagen seiner »Theorie des kommunikativen Handelns«, indem er den Fokus von der transzendentalen Leistung des autonomen Subjekts auf den gesellschaftlich vermittelten Diskurs lenkte. Nach Habermas sind es vor allem Interessen, die der Erkenntnis zugrunde liegen und ohne die sie nicht möglich ist. Er identifiziert drei wesentliche erkenntnisleitende Interessen, die mit grundlegenden Funktionskreisen der materiellen Reproduktion der Menschheit verknüpft sind: technische, praktische und emanzipatorische Interessen. Obwohl Habermas später einige seiner Grundannahmen revidierte und den Begriff des »Gattungswesens« durch »kommunikatives Handeln« ersetzte, bleibt diese Schrift zentral für den Übergang von der Transzendentalphilosophie zur Theorie des kommunikativen Handelns. Anke Thyen gibt im Nachwort zur Neuausgabe einen Überblick über die Thematik und die Wirkung des Werks und betont, dass die Aufnahme in die 'Philosophische Bibliothek' keine nostalgische Veranstaltung ist.

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W magazynie mamy łącznie książkiErkenntnis und Interesse(1973)

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Erkenntnis und Interesse, Jürgen Habermas

Język
Rok wydania
1973
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
31,98 zł

Metody płatności

3,9
Bardzo dobra
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Tytuł
Erkenntnis und Interesse
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1973
Oprawa
miękka
Liczba stron
419
ISBN10
3518076019
ISBN13
9783518076019
Seria
Ocena
3,9 z 5
Opis
Die Schrift »Erkenntnis und Interesse« hatte weitreichende Auswirkungen auf den politischen Diskurs der 70er Jahre und stellte die Kantische Vorstellung in Frage, dass Erkenntnis allein auf der Selbstbestimmtheit des erkennenden Subjekts beruht. Jürgen Habermas entwickelte in dieser 1968 veröffentlichten Arbeit die Grundlagen seiner »Theorie des kommunikativen Handelns«, indem er den Fokus von der transzendentalen Leistung des autonomen Subjekts auf den gesellschaftlich vermittelten Diskurs lenkte. Nach Habermas sind es vor allem Interessen, die der Erkenntnis zugrunde liegen und ohne die sie nicht möglich ist. Er identifiziert drei wesentliche erkenntnisleitende Interessen, die mit grundlegenden Funktionskreisen der materiellen Reproduktion der Menschheit verknüpft sind: technische, praktische und emanzipatorische Interessen. Obwohl Habermas später einige seiner Grundannahmen revidierte und den Begriff des »Gattungswesens« durch »kommunikatives Handeln« ersetzte, bleibt diese Schrift zentral für den Übergang von der Transzendentalphilosophie zur Theorie des kommunikativen Handelns. Anke Thyen gibt im Nachwort zur Neuausgabe einen Überblick über die Thematik und die Wirkung des Werks und betont, dass die Aufnahme in die 'Philosophische Bibliothek' keine nostalgische Veranstaltung ist.