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Das stille Haus

Roman

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  • 185 stron
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Stephan Clary, der begabte, hochsensible junge Erzähler, wächst im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf. Der Endzeit, dem zerfallenden Kakanien, entspricht die langsame Auflösung der Ehe seiner Eltern. Der Vater sieht die politischen Veränderungen und sozialen Umschichtungen illusionslos voraus, verabscheut sie, weiß ihnen jedoch nichts entgegenzusetzen als Zynismus. Seine Mutter hingegen findet eine Möglichkeit, auf stille Weise zu überleben: sie liebt, was immer war, die Dinge der Natur, die Geschenke der Jahreszeiten, was lange war, die Wohnungen der kleinen Leute und die kleinen Leute darin nicht weniger als ihr Stadthaus in Wien. Stephan schließt sich der mütterlichen Philosophie der Naturromantik an, da sie ihm Verlängerung einer idyllischen Lebensweise zu gewähren scheint und auch er mit dem heraufziehenden Neuen nicht paktieren mag. In leisen Tönen malt Lenz ein Bild von emotionaler Mutterbindung und Außenseitertum, von stiller Treue und dem Glauben an eine erfüllte Zukunft.

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Das stille Haus, Hermann Lenz

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das stille Haus
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
185
ISBN10
3458243682
ISBN13
9783458243687
Seria
Kategorie
Opis
Stephan Clary, der begabte, hochsensible junge Erzähler, wächst im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf. Der Endzeit, dem zerfallenden Kakanien, entspricht die langsame Auflösung der Ehe seiner Eltern. Der Vater sieht die politischen Veränderungen und sozialen Umschichtungen illusionslos voraus, verabscheut sie, weiß ihnen jedoch nichts entgegenzusetzen als Zynismus. Seine Mutter hingegen findet eine Möglichkeit, auf stille Weise zu überleben: sie liebt, was immer war, die Dinge der Natur, die Geschenke der Jahreszeiten, was lange war, die Wohnungen der kleinen Leute und die kleinen Leute darin nicht weniger als ihr Stadthaus in Wien. Stephan schließt sich der mütterlichen Philosophie der Naturromantik an, da sie ihm Verlängerung einer idyllischen Lebensweise zu gewähren scheint und auch er mit dem heraufziehenden Neuen nicht paktieren mag. In leisen Tönen malt Lenz ein Bild von emotionaler Mutterbindung und Außenseitertum, von stiller Treue und dem Glauben an eine erfüllte Zukunft.