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Ein Russe aus Kiew

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Mittich erzählt eine Herkunftsgeschichte, welche die Bruchstellen offenlegt, die der ­letzte große Krieg in den Biographien hinterlassen hat. Sie berichtet in autofiktionaler Weise von ihrem ukrainischen Vater, Offizier der Roten Armee, erzählt diesem nie gekannten Vater seine heutige Ukraine und in Anekdoten und kleinen historischen Exkursen ihr eigenes Leben und Frausein in Südtirol. Sie erinnert auch an die Vatersuche des großen Autors Joseph Roth, geboren in Brody, heutige Ukraine, und an sein Galizien, ehemaliges Kronland der Habsburgermonarchie.„Aber der Satz. Der wundersam unmöglich verbrauchte, abgenutzte Satz, Noodles in ‚Once upon a time in America‘ sagt ihn zu Deborah: Niemand wird dich je so lieben wie ich. Dieser Satz kreuzt sich mit dem meinen. Verschämt und anmaßend sage ich zu­weilen zu diesem unbekannten Vater: Niemand wird dich je so geliebt haben wie ich.“

Wydanie

Zakup książki

Ein Russe aus Kiew, Waltraud Mittich

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
10,55 zł

Metody płatności

3,0
Dobra
1 Ocena

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Tytuł
Ein Russe aus Kiew
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
336
ISBN10
3903539155
ISBN13
9783903539150
Seria
Kategorie
Ocena
3 z 5
Opis
Mittich erzählt eine Herkunftsgeschichte, welche die Bruchstellen offenlegt, die der ­letzte große Krieg in den Biographien hinterlassen hat. Sie berichtet in autofiktionaler Weise von ihrem ukrainischen Vater, Offizier der Roten Armee, erzählt diesem nie gekannten Vater seine heutige Ukraine und in Anekdoten und kleinen historischen Exkursen ihr eigenes Leben und Frausein in Südtirol. Sie erinnert auch an die Vatersuche des großen Autors Joseph Roth, geboren in Brody, heutige Ukraine, und an sein Galizien, ehemaliges Kronland der Habsburgermonarchie.„Aber der Satz. Der wundersam unmöglich verbrauchte, abgenutzte Satz, Noodles in ‚Once upon a time in America‘ sagt ihn zu Deborah: Niemand wird dich je so lieben wie ich. Dieser Satz kreuzt sich mit dem meinen. Verschämt und anmaßend sage ich zu­weilen zu diesem unbekannten Vater: Niemand wird dich je so geliebt haben wie ich.“