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Cella oder Die Überwinder

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Mit der Vorbereitung Cellas auf ein Konzert beginnt der unvollendete Roman. Werfel hat es bei einem Versuch belassen und nur einen ersten Teil geschrieben, den er ›Die Krankheit zum Leben‹ überschrieb. Im September 1938 begonnen, ist es ein Gegenwartsroman, der am Beispiel des Rechtsanwalts Hans Bodenheim die starke Heimatliebe österreichischer Juden und eine damit verbundene Sorglosigkeit gegenüber politischen Veränderungen und Gefahren dokumentiert. Bodenheim bringt dadurch auch seine christliche Frau und seine musikalisch hochbegabte Tochter in Gefahr. Er selbst wird in Schutzhaft genommen; seine Zellengenossen sind ein Prinz, ein Plünderer und ein Priester; der Pater Ottokar Felix erzählt die später von Werfel losgelöste und veränderte ›Geschichte vom wiederhergestellten Kreuz‹, vom Rabbiner Aladar Fürst, der das triumphierende Symbol des Nationalsozialismus vernichtet, indem er es zum christlichen Kreuz verändert. Bodenheim wird die Ausreise in die Schweiz ermöglicht. — Den nur skizzierten zweiten Teil wollte Werfel ›Das Brot der Fremde‹ benennen. Er hätte mit jenem Konzert enden sollen, auf das Cella sich zu Beginn des ersten Teils des Romans vorbereitet. Die Musik war als Rahmen eines aus religiösem Grundverständnis heraus geschilderten Schicksals aus der Zeit nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gedacht.

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Cella oder Die Überwinder, Franz Werfel

Język
Rok wydania
1970
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
21,26 zł

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Tytuł
Cella oder Die Überwinder
Język
niemiecki
Rok wydania
1970
Oprawa
twarda
Seria
Kategorie
Opis
Mit der Vorbereitung Cellas auf ein Konzert beginnt der unvollendete Roman. Werfel hat es bei einem Versuch belassen und nur einen ersten Teil geschrieben, den er ›Die Krankheit zum Leben‹ überschrieb. Im September 1938 begonnen, ist es ein Gegenwartsroman, der am Beispiel des Rechtsanwalts Hans Bodenheim die starke Heimatliebe österreichischer Juden und eine damit verbundene Sorglosigkeit gegenüber politischen Veränderungen und Gefahren dokumentiert. Bodenheim bringt dadurch auch seine christliche Frau und seine musikalisch hochbegabte Tochter in Gefahr. Er selbst wird in Schutzhaft genommen; seine Zellengenossen sind ein Prinz, ein Plünderer und ein Priester; der Pater Ottokar Felix erzählt die später von Werfel losgelöste und veränderte ›Geschichte vom wiederhergestellten Kreuz‹, vom Rabbiner Aladar Fürst, der das triumphierende Symbol des Nationalsozialismus vernichtet, indem er es zum christlichen Kreuz verändert. Bodenheim wird die Ausreise in die Schweiz ermöglicht. — Den nur skizzierten zweiten Teil wollte Werfel ›Das Brot der Fremde‹ benennen. Er hätte mit jenem Konzert enden sollen, auf das Cella sich zu Beginn des ersten Teils des Romans vorbereitet. Die Musik war als Rahmen eines aus religiösem Grundverständnis heraus geschilderten Schicksals aus der Zeit nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gedacht.