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Wenn ein Reisender in einer Winternacht

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Des Lesers Alptraum: Mitten im Sog der Worte bricht die Geschichte plötzlich ab, etwa durch fehlerhafte Bindung. Der Leser, den Italo Calvino zum Helden macht, erlebt diesen unfreiwilligen Lektüre-Interruptus gleich zehnmal. Bei seinem Besuch im Buchladen trifft er eine Leserin, die dasselbe Missgeschick erlitten hat. Gemeinsam jagen sie die Fortsetzung der Geschichte, geraten jedoch in immer neue Romananfänge. In diesem ungewöhnlichen Werk zeigt sich Calvino als Schelm, der mit Erzählhaltungen und Genres spielt – vom Agententhriller bis zum pornographischen oder metaphysischen Roman. Er entwickelt eine Philosophie des Lesens und fabuliert darüber hinaus, dass sich die Balken biegen. Literaturwissenschaftler mögen von "postmodernem Roman" sprechen und "Wenn ein Reisender in einer Winternacht" als Fundgrube preisen, doch das Lesevergnügen bleibt ungetrübt, sobald man sich auf dieses grandiose Verwirrspiel mit Schein und Wirklichkeit einlässt. Calvino macht uns Leser zu seinen Co-Autoren, die in ihrer Phantasie an den zehn Textflicken weiterweben, die möglicherweise aus einem unermeßlichen Erzählteppich stammen. Die einzige Geschichte, die ein Ende findet, ist die von Leser und Leserin – aus den Zwischenkapiteln entwickelt sich der eigentliche Roman. Die beiden heiraten und verbringen die Hochzeitsnacht mit leidenschaftlicher Lektüre.

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W magazynie mamy łącznie książkiWenn ein Reisender in einer Winternacht(1999)

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Wenn ein Reisender in einer Winternacht, Italo Calvino

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
17,61 zł

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3,9
Bardzo dobra
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Tytuł
Wenn ein Reisender in einer Winternacht
Język
niemiecki
Rok wydania
1999
Oprawa
miękka
Liczba stron
312
ISBN10
342310516X
ISBN13
9783423105163
Seria
Pierwsze wydanie
1979
Oryginalna nazwa
Se una notte d'inverno un viaggiatore
Ocena
3,85 z 5
Opis
Des Lesers Alptraum: Mitten im Sog der Worte bricht die Geschichte plötzlich ab, etwa durch fehlerhafte Bindung. Der Leser, den Italo Calvino zum Helden macht, erlebt diesen unfreiwilligen Lektüre-Interruptus gleich zehnmal. Bei seinem Besuch im Buchladen trifft er eine Leserin, die dasselbe Missgeschick erlitten hat. Gemeinsam jagen sie die Fortsetzung der Geschichte, geraten jedoch in immer neue Romananfänge. In diesem ungewöhnlichen Werk zeigt sich Calvino als Schelm, der mit Erzählhaltungen und Genres spielt – vom Agententhriller bis zum pornographischen oder metaphysischen Roman. Er entwickelt eine Philosophie des Lesens und fabuliert darüber hinaus, dass sich die Balken biegen. Literaturwissenschaftler mögen von "postmodernem Roman" sprechen und "Wenn ein Reisender in einer Winternacht" als Fundgrube preisen, doch das Lesevergnügen bleibt ungetrübt, sobald man sich auf dieses grandiose Verwirrspiel mit Schein und Wirklichkeit einlässt. Calvino macht uns Leser zu seinen Co-Autoren, die in ihrer Phantasie an den zehn Textflicken weiterweben, die möglicherweise aus einem unermeßlichen Erzählteppich stammen. Die einzige Geschichte, die ein Ende findet, ist die von Leser und Leserin – aus den Zwischenkapiteln entwickelt sich der eigentliche Roman. Die beiden heiraten und verbringen die Hochzeitsnacht mit leidenschaftlicher Lektüre.