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Die Schule an der Grenze

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Der Roman ist einerseits ein klassischer Schülerroman mit amüsanten, manchmal tragischen Streichen und harmlosen oder scharfen Jugendstreichen, andererseits jedoch weit mehr: ein psychologischer Roman über die Gesellschaft. Er handelt von der Erziehung zukünftiger Offiziere in der Horthy-Ära und der Kadettenschule an der Grenze, wohin die Söhne der Oberschicht geschickt werden. Nach grausamen Qualen in der sensibelsten Jugendzeit und der Erziehung zu unmenschlicher Disziplin werden die meisten von ihnen selbst zu Peinigern und Disziplinierern wie ihre Erzieher. Das heißt: Aus den Opfern einer unmoralischen Gesellschaft werden deren Beschützer. Ottlik schildert mit großer Kunstfertigkeit und Authentizität diesen körperlichen und seelischen Terror, dem diese Jugendlichen schutzlos ausgeliefert sind, und den Prozess, der sie dazu bringt, diese unnatürliche Welt als selbstverständlich und als die einzige Möglichkeit zu akzeptieren. Das düstere, unheilvolle Gebäude der Kadettenschule ist ein Symbol für das gegenrevolutionäre Ungarn der 1920er Jahre – und der Roman zeigt den sozialen und moralischen Gehalt sowie die Realität dieses Symbols und spricht ein Urteil darüber.

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Die Schule an der Grenze, Géza Ottlik

Język
Rok wydania
1973
Oprawa
(twarda)
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4,5
Bardzo dobra
10 Ocena

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Tytuł
Die Schule an der Grenze
Język
niemiecki
Rok wydania
1973
Oprawa
twarda
Seria
Kategorie
Ocena
4,5 z 5
Opis
Der Roman ist einerseits ein klassischer Schülerroman mit amüsanten, manchmal tragischen Streichen und harmlosen oder scharfen Jugendstreichen, andererseits jedoch weit mehr: ein psychologischer Roman über die Gesellschaft. Er handelt von der Erziehung zukünftiger Offiziere in der Horthy-Ära und der Kadettenschule an der Grenze, wohin die Söhne der Oberschicht geschickt werden. Nach grausamen Qualen in der sensibelsten Jugendzeit und der Erziehung zu unmenschlicher Disziplin werden die meisten von ihnen selbst zu Peinigern und Disziplinierern wie ihre Erzieher. Das heißt: Aus den Opfern einer unmoralischen Gesellschaft werden deren Beschützer. Ottlik schildert mit großer Kunstfertigkeit und Authentizität diesen körperlichen und seelischen Terror, dem diese Jugendlichen schutzlos ausgeliefert sind, und den Prozess, der sie dazu bringt, diese unnatürliche Welt als selbstverständlich und als die einzige Möglichkeit zu akzeptieren. Das düstere, unheilvolle Gebäude der Kadettenschule ist ein Symbol für das gegenrevolutionäre Ungarn der 1920er Jahre – und der Roman zeigt den sozialen und moralischen Gehalt sowie die Realität dieses Symbols und spricht ein Urteil darüber.