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Spiegel der Stadt

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Spiegel der Stadt ist ein fesselnder historischer Roman von Elif Shafak, der den Leser durch ein ernstes Thema unterhält. Die Handlung beginnt im Spanien der Inquisition im 17. Jahrhundert und erstreckt sich über Italien bis ins Osmanische Reich. Die jüdischstämmige Familie Pereira wird von der Inquisition verfolgt, wobei Neid der Auslöser für ihre Verfolgung ist. Eine verbotene Liebe dient als Vorwand für die nächtliche Verhaftung durch die Inquisitoren. Kurz vor der Katastrophe, dem Verbrennen auf dem Scheiterhaufen, gelingt es zwei Familienmitgliedern, nach Istanbul zu fliehen, wo sie eine neue Heimat unter den Sepharden finden. Im Mittelpunkt stehen große Gefühle, insbesondere die leidenschaftliche Liebe zwischen Isabel und Miguel, die die historische Realität greifbar machen. Gleichzeitig bietet der Roman einen realistischen Blick auf oft vergessene Dimensionen einer dunklen Phase der europäischen Geschichte. Die Aktualität des Werkes wird durch die Thematisierung der Beziehungen zwischen Judentum, Christentum und Islam verstärkt, die eine andere Vergangenheit aufweisen, als sie in der heutigen politischen und medialen Darstellung vermittelt wird. Shafak hinterfragt auch die exotischen Vorstellungen des "Orients" und karikiert dabei subtil bekannte türkische Schriftsteller.

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Spiegel der Stadt, Elif Shafak

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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3,3
Dobra
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Tytuł
Spiegel der Stadt
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
ISBN10
3935535066
ISBN13
9783935535069
Seria
Kategorie
Ocena
3,25 z 5
Opis
Spiegel der Stadt ist ein fesselnder historischer Roman von Elif Shafak, der den Leser durch ein ernstes Thema unterhält. Die Handlung beginnt im Spanien der Inquisition im 17. Jahrhundert und erstreckt sich über Italien bis ins Osmanische Reich. Die jüdischstämmige Familie Pereira wird von der Inquisition verfolgt, wobei Neid der Auslöser für ihre Verfolgung ist. Eine verbotene Liebe dient als Vorwand für die nächtliche Verhaftung durch die Inquisitoren. Kurz vor der Katastrophe, dem Verbrennen auf dem Scheiterhaufen, gelingt es zwei Familienmitgliedern, nach Istanbul zu fliehen, wo sie eine neue Heimat unter den Sepharden finden. Im Mittelpunkt stehen große Gefühle, insbesondere die leidenschaftliche Liebe zwischen Isabel und Miguel, die die historische Realität greifbar machen. Gleichzeitig bietet der Roman einen realistischen Blick auf oft vergessene Dimensionen einer dunklen Phase der europäischen Geschichte. Die Aktualität des Werkes wird durch die Thematisierung der Beziehungen zwischen Judentum, Christentum und Islam verstärkt, die eine andere Vergangenheit aufweisen, als sie in der heutigen politischen und medialen Darstellung vermittelt wird. Shafak hinterfragt auch die exotischen Vorstellungen des "Orients" und karikiert dabei subtil bekannte türkische Schriftsteller.