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Ein Dialog der Künste

Neuinterpretation von Architektur und die Beschreibung in der Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart

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  • 199 stron
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Ziel der Beiträge des vierten Symposiums Ein Dialog der Künste ist es, die Polysemie von Architektur aufzuzeigen, und zwar nicht als statische, sondern als aktive Komponente des Gebauten, das sich zudem der Autorität des Architekten entzieht. Es geht um die Neuinterpretation von Architektur, wie sie in keinem Architekturtraktat und von keinem Architekten für den von ihm konzipierten Bau vorgesehen ist. Wenn sich also der Blick und die Intention des Architekten auf die Bauaufgabe richtet, kann die so erstellte Architektur in der Folge ihre Funktion ändern oder zusätzliche Funktionen übernehmen. Es ist der außenstehende Beobachter, Betrachter, Bewohner oder Besucher, der wechselnde, zusätzliche oder ganz neue Funktionen eines Gebäudes erkennt und beschreibt, wobei diese Funktionen durch dessen Erbauer nie in Betracht gezogen wurden. Festgehalten in literarischen Texten können diese neuen Funktionen beschrieben und von den Kunsthistorikern analysiert werden. Das vierte Symposium der Reihe Ein Dialog der Künste bot die Möglichkeit der wissenschaftlichen Überprüfung der traditionellen kunsthistorischen Methoden, deren Hinterfragung und das Generieren neuer Methoden. Es galt auszuloten, inwieweit es der Literatur der verschiedenen Zeitebenen und Genres gelingt, den interdisziplinären Dialog aufzunehmen.

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Ein Dialog der Künste, Barbara von Orelli-Messerli

Język
Rok wydania
2020
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Tytuł
Ein Dialog der Künste
Podtytuł
Neuinterpretation von Architektur und die Beschreibung in der Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Liczba stron
199
ISBN10
373190957X
ISBN13
9783731909576
Seria
Opis
Ziel der Beiträge des vierten Symposiums Ein Dialog der Künste ist es, die Polysemie von Architektur aufzuzeigen, und zwar nicht als statische, sondern als aktive Komponente des Gebauten, das sich zudem der Autorität des Architekten entzieht. Es geht um die Neuinterpretation von Architektur, wie sie in keinem Architekturtraktat und von keinem Architekten für den von ihm konzipierten Bau vorgesehen ist. Wenn sich also der Blick und die Intention des Architekten auf die Bauaufgabe richtet, kann die so erstellte Architektur in der Folge ihre Funktion ändern oder zusätzliche Funktionen übernehmen. Es ist der außenstehende Beobachter, Betrachter, Bewohner oder Besucher, der wechselnde, zusätzliche oder ganz neue Funktionen eines Gebäudes erkennt und beschreibt, wobei diese Funktionen durch dessen Erbauer nie in Betracht gezogen wurden. Festgehalten in literarischen Texten können diese neuen Funktionen beschrieben und von den Kunsthistorikern analysiert werden. Das vierte Symposium der Reihe Ein Dialog der Künste bot die Möglichkeit der wissenschaftlichen Überprüfung der traditionellen kunsthistorischen Methoden, deren Hinterfragung und das Generieren neuer Methoden. Es galt auszuloten, inwieweit es der Literatur der verschiedenen Zeitebenen und Genres gelingt, den interdisziplinären Dialog aufzunehmen.