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Der Stern des Glücks

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Jean Baptiste Sternberg, der treue Kammerdiener, räumte den Schreibtisch seines ehemaligen Herrn, des Finanzministers, auf. Vor dreißig Jahren hatte dieser sich voll und ganz auf Sternberg verlassen können, doch jetzt war der Schreibtisch leer, die Tinte getrocknet und die Feder verrostet. Die Pendule tickte schläfrig, so wie das Herz des alten Ministers, der sich längst von der Welt zurückgezogen hatte. Sein Schloss, einst eine Ruheinsel in seinem stürmischen Leben, war nun still und einsam. Freiherr von Floringhoven, einst ein geschätztes Kabinettsmitglied, war bekannt für seine erfolgreichen Unternehmungen und seine charmante Persönlichkeit, die ihm Sympathien in allen Gesellschaftskreisen einbrachte. Doch die Last der Jahre und tragische Schicksalsschläge, darunter der Verlust seiner beiden Kinder, hatten ihn vorzeitig altern lassen. Sein Sohn, ein vielversprechender Kavallerieoffizier, kam bei einem Manöver ums Leben. Diese Verluste führten dazu, dass der Freiherr in eine tiefe Lebensmüdigkeit fiel. Trotz der Abwesenheit von Unordnung auf dem Schreibtisch, setzte Sternberg seine Routine fort, als wäre nichts geschehen, und hielt so die Erinnerung an eine vergangene Zeit lebendig.

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Der Stern des Glücks, Nataly von Eschstruth

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Stern des Glücks
Język
niemiecki
Wydawca
Culturea
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
174
ISBN13
9791041903023
Seria
Opis
Jean Baptiste Sternberg, der treue Kammerdiener, räumte den Schreibtisch seines ehemaligen Herrn, des Finanzministers, auf. Vor dreißig Jahren hatte dieser sich voll und ganz auf Sternberg verlassen können, doch jetzt war der Schreibtisch leer, die Tinte getrocknet und die Feder verrostet. Die Pendule tickte schläfrig, so wie das Herz des alten Ministers, der sich längst von der Welt zurückgezogen hatte. Sein Schloss, einst eine Ruheinsel in seinem stürmischen Leben, war nun still und einsam. Freiherr von Floringhoven, einst ein geschätztes Kabinettsmitglied, war bekannt für seine erfolgreichen Unternehmungen und seine charmante Persönlichkeit, die ihm Sympathien in allen Gesellschaftskreisen einbrachte. Doch die Last der Jahre und tragische Schicksalsschläge, darunter der Verlust seiner beiden Kinder, hatten ihn vorzeitig altern lassen. Sein Sohn, ein vielversprechender Kavallerieoffizier, kam bei einem Manöver ums Leben. Diese Verluste führten dazu, dass der Freiherr in eine tiefe Lebensmüdigkeit fiel. Trotz der Abwesenheit von Unordnung auf dem Schreibtisch, setzte Sternberg seine Routine fort, als wäre nichts geschehen, und hielt so die Erinnerung an eine vergangene Zeit lebendig.